Die Nacht der Stars: Oscars 2014

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In der Nacht von Sonntag auf Montag (deutscher Zeit) ist es wieder soweit. Die gesamte Filmbranche richtet ihren Blick auf das Dolby Theater in Los Angeles, wo mittlerweile zum 86. Mal die Academy Awards vergeben werden, die landläufig wohl besser unter dem Namen Oscars bekannt sind. Man kann davon ausgehen, dass auch an den Fernsehschirmen der Nation wieder sehr viele Zuschauer mitfiebern, wenn sich die Stars und Sternchen aus Hollywood ihr Stelldichein geben.

In diesem Jahr ist die Spannung einmal mehr groß, denn mit dem Drama „American Hustle“ ist ein Film für die sogenannten Big Five nominiert – das heißt für die Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller und Beste Hauptdarstellerin. Bisher waren schon 39 filme für alle diese fünf Kategorien nominiert, jedoch gelang es bislang nur dreien die begehrte Trophäe in allen diesen Sparten abzuräumen (und nein, man glaubt es kaum, Titanic ist nicht dabei). Doch auch andere großartige Filme haben Chancen auf mehrere der begehrten Goldmännchen – unter den Favoriten sind das Historiendrama 12 Years a Slave, der Weltraum Thriller Gravity (wohl eher mit Außenseiterchancen) und das Biopic The Wolf of Wall Street.

Sehenswert sind die Nominierten allemal, und auch die schauspielerischen Leistungen sind aller Ehren wert. Wer hätte schließlich gedacht, dass in dem kühlen und starren Batman Christian Bale doch ein Charakterschauspieler steckt? Auch Judi Denchs Verkörperung von Philomena Lee, einer irischen Frau, die sich nach ihrer Flucht aus dem Kloster auf die Suche nach ihren unehelichen Sohn macht, ist preisverdächtig. Es bleibt also ein spannendes Rennen und wir sind gespannt, welcher Film den so begehrten Preis mit nach Hause nehmen darf.

Einen neuen Spitzenreiter in Sachen meiste Oscars wird es allerdings in diesem Jahr nicht geben können. Gravity und American Hustle sind jeweils in zehn Kategorien nominiert –  Titanic, Ben Hur und Der Herr der Ringe: die Rückkehr des Königs halten ber mit jeweils elf der Preise die Spitzenposition. Freuen kann man sich aber dennoch sehr auf die Verleihung, denn mit Ellen DeGeneres hat die Academy jemanden für die Moderation an die Angel bekommen, der Oscar Begeisterten noch gerne im Gedächtnis sein dürfte. 2007 erhielt sie für das damalige Führen durch die Veranstaltung eine Emmy Nominierung. Die Checkliste Academy Awards 2014 gibt noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Nominierungen und kann gleichzeitig als „Must Watch“ Liste angesehen werden, bei der man die gesehenen Filme gleich abhaken kann. Natürlich interessiert uns aber vor allem auch, wen ihr für den Favoriten haltet, und wem ihr den Preis geben würdet.

So nutzen wir unsere Smartphones

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Fast 36% aller Mobiltelefone sind im Jahr 2013 bereits Smartphones. Die Tendenz ist immer weiter steigend. Neue Geräte mit immer wieder verbesserten Funktionen und noch einfacherer Bedienbarkeit drängen in regelmäßigen Abständen auf den Markt, die Verwendung von Apps boomen, für nahezu jede erdenkliche Situation gibt es einen der kleinen Helfer. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Bushaltestellen sieht man die Menschen zuhauf den Blick in ihr Telefon gesenkt – klar, man kann sich ja kurzweilig die Zeit damit vertreiben im Internet zu surfen, Mails zu lesen, ein kleines Spielchen zwischendurch zu spielen oder einfach nur Musik zu hören. Wahre Alleskönner also – aber wozu benutzen wir unser Smartphone eigentlich am liebsten?

Eine Studie von Sony Communications versucht dieser Frage nun auf den Grund zu gehen und das Nutzungsverhalten der Smartphone Besitzer ein bisschen zu skizzieren. Fast nicht verwunderlich – jeweils deutlich mehr als die Hälfte aller User verwenden ihr Smartphone als Wecker. Demnach ist am Abend die letzte Aktivität meist das Wecker stellen. Morgens gibt es dasselbe Spiel in der umgekehrten Variante – auf die Uhr sehen und Wecker ausstellen. In den ersten 15 Minuten nach dem Aufstehen zeigt sich dann das Ausmaß der modernen telekommunikativen Welt. Die ersten Aktivitäten sind Kurznachrichten schreiben, Mails lesen und sich in die sozialen Netzwerke einloggen um zu checken was es dort Neues gibt. Erstaunlicherweise sind es genau auch diese Aktivitäten, die am Abend vor dem Schlafengehen als letztes noch erledigt werden. Am häufigsten wird das Smartphone zu Hause auf der Couch verwendet. Unterwegs kommt es nahezu überall gleichberechtigt zum Einsatz – ob am Bahnhof, im Bus oder in Cafes – es ist mittlerweile unser ständiger Begleiter geworden. Allerdings sagen immer noch mehr als 30% der Nutzer, dass es ihnen egal ist, wenn der Akku dann einmal schlapp macht und das Smartphone ausgeht.

Über 30% der User verwenden ihr Telefon übrigens nie als Navigationsgerät. Auch ist die Anzahl derer, die Musik mit dem Telefon hören erstaunlich klein. Generell gilt aber, dass die Nutzer von Smartphones an sich eine erhöhte Medienaffinität aufweisen. Zu den Aktivitäten der Nutzer zählen demnach unter Anderem Fernsehen, im Internet surfen und am Computer arbeiten. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, oder sowieso ein neues Handy braucht (ob Smartphone oder nicht), der kann in unserer Checkliste Handy kaufen nachsehen und kann dort für sich selbst checken, welche Funktionen persönlich wichtig sind. So findet man auch das perfekte Telefon für jedermann.

Die gute alte Zeit: klassische Adventure Spiele

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In den Neunzigern waren sie kaum wegzudenken von den Festplatten unserer damals noch mit recht überschaubarer Leistung ausgestatteten PCs. Die Rede ist von den klassischen Point and Click Adventure Spielen. Jeder hatte damals mindestens einen Vertreter des Genres, und das stundenlange rätseln, grübeln und über absurde Dialogsituationen lachen war nahezu Kult.

Damals wurde der Fokus noch auf eine spannende / witzige oder durchdachte Geschichte gelegt und weniger auf ressourcenfressende Hochglanzoptik. Bei der bloßen Erwähnung der Namen Sierra oder Lucas Arts müssten dem Nostalgiker (oder dem Junggebliebenen) die Tränen in die Augen schießen. Die Revolution begann, als die Firma Lucas Arts mit Maniac Mansion die Adventure Industrie veränderte. Durch die revolutionäre SCUMM Benutzeroberfläche entstanden nicht nur haarsträubende Möglichkeiten (Wir erinnern uns mit Freuden an Experimente wie „Benutze Hamster mit Mikrowelle) sondern auch eine völlig neue Spielidee.

Gerade Lucas Arts war vor der Jahrtausendwende ein Garant für spannende Titel. Besonders die Reihen Monkey Island (und da speziell die ersten beiden Teile) sowie die Spiele um Indiana Jones zählen auch heute noch zu den ganz großen Klassikern der PC Spiele Geschichte. Auch die herrlich absurden Day of the Tentacle ,mit einer Geschichte, die auf drei Zeitebenen spielt, oder das aberwitzige Sam und Max haben sich für immer ins Gedächtnis der Spieler eingebrannt. Der Comic Look konnte auch junge Spieler begeistern, doch durch die vielschichtigen und vor subtilem Humor nur so strotzenden Geschichten, kamen alle Altersklassen auf ihre Kosten. Mit Leisure Suit Larry schickte Sierra sogar einen explizit für den erwachsenen Spieler konzipierten (Anti)Helden ins Rennen. Der sarkastische Humor und das Setting machten die Serie zu einem wahren Klassiker.

Nur wenige Spiele konnten die Klasse der genannten Beispiele erreichen. Dazu zählt aber in jedem Fall die spannende Detektivgeschichte Baphomets Fluch. Auch das Adventure zu den Fantasy Romanen der Scheibenwelt konnten die Spieler begeistern. Mit Simon the Sorcerer konnte sich eine weitere Spielserie in den Herzen etablieren. Das Zeitalter der klassischen Adventures endet nahezu mit der Veröffentlichung von Lucas Arts Grim Fandango. Die SCUMM Bedienung wurde in ein neues Zeitalter geführt, und der Look ging mit der Abkehr der klassischen 2D Sicht hin zu einer interaktiven 3D Umgebung neue Wege. Von Kritikern hochgelobt, wurde der Titel von Fans leider etwas vergessen. Schade, bietet er doch allerbeste Adventure Unterhaltung mit einer stimmigen Story und wundervollem Ambiente in der mexikanischen Totenwelt.

In der Checkliste Klassische Adventure Spiele haben wir noch einmal die wichtigsten Vertreter des Genres aufgelistet. Viele der Titel gibt es mittlerweile kostenlos oder für sehr schmales Geld, teils sogar als Konvertierung für das Smartphone. Bei neueren Systemen muss man allerdings eventuell über Umwege in das Programm gelangen, da die Software nicht mit den neuen Standards kompatibel ist. Wir wünschen viel Spaß beim Erinnern und nochmal zocken.

Weichen für die Zukunft: Die Jobwahl

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Wenn die Schulzeit zu Ende geht, dann kommt früher oder später der Punkt an dem man sich konkrete Gedanken über die Zukunft machen muss. Klar, einige haben schon seit Jahren sehr deutliche Vorstellungen oder Pläne, welcher Weg in der Zukunft gegangen werden soll, und haben schon seit langem darauf hingearbeitet. Andere aber haben noch keinen so rechten Plan, keine Idee, welche Berufswahl getroffen werden soll, und wie es mit dem eigenen Leben weitergeht.

Berufsfindung hat heute vor allem viel mit Kenntnis der eigenen Persönlichkeit und der eigenen Fähigkeiten zu tun. Sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein hilft in puncto Berufswahl in jedem Fall weiter. Aber auch die Erfahrungen von Bekannten und Verwandten können unterstützen sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden.  Schon während der Schulzeit bilden sich meistens bestimmte Kernfähigkeiten heraus, die man für sich selbst erschließt. Manche haben dabei eine sprachliche Begabung, andere wiederum haben ein ausgeprägtes mathematisches Verständnis. Doch auch die sogenannten „Soft Skills“, also die sozialen Fähigkeiten sind ein Kriterium. Bin ich eher jemand der Menschen führen kann oder brauche ich Anweisungen. Arbeite ich gerne mit anderen zusammen oder bin ich lieber für mich alleine. All diese Faktoren ergeben ein Bild, welches man mit den Anforderungen eines eventuellen Berufszweiges vergleichen kann.

Natürlich sind auch die persönlichen Interessen nicht zu vernachlässigen. Sie können ebenfalls einen großen Teil zur Berufsfindung beitragen. Wer sich schon sein ganzes Leben lang sozial engagiert, der wird (auch aufgrund der eventuellen Vorerfahrung) gute Karten in dieser Branche haben. Auch die starren Kriterien beeinflussen die Berufswahl. Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Karrieremöglichkeiten, Flexibilität – all das sind Faktoren, zu denen man sich im Vorfeld Gedanken machen muss. Wer gerne mit Menschen arbeitet wird bei acht Stunden am PC im Büro möglicherweise nicht glücklich. Bin ich viel im Außendienst unterwegs, brauche ich eine gewisse Flexibilität, die man nicht immer mit einem „geregelten“ Leben vereinbaren kann. Über die jeweiligen Anforderungen informiert man sich am besten über Berufsprofile, Erfahrungen von Bekannten oder durch Praktika, durch die man sicherlich den besten Einblick in eine Tätigkeit bekommt.

Erst im Anschluss daran stellt sich die Frage, welchen Ausbildungsweg man wählt. Wer Abitur hat, kann auch eine akademische Ausbildung beginnen und hat damit vermeintlich höhere Aufstiegschancen. Für andere Berufszweige braucht es vor allem Erfahrung und eine solide Ausbildung. Egal welchen Weg man auch wählt, man sollte ihn mit Überzeugung gehen, denn ansonsten ist auch die schönste Vorüberlegung für die Katz. Die Checkliste Berufsfindung gibt noch einmal einen Überblick über die wichtigsten genannten Punkte, sodass man für das anstehende Finden einer geeigneten Profession gut gerüstet ist.

Zum Valentinstag: Das perfekte erste Date

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Die Situation ist sicherlich jedem auf irgendeine Art und Weise bekannt – die Aufregung vor dem ersten Date. Man lernt endlich den Menschen, für den man vielleicht schon seit längerer Zeit schwärmt, persönlich kennen. Vorher hat man sich vielleicht nur über SMS oder das Internet ausgetauscht, hat wahrscheinlich noch nicht so wirklich Kontakt gehabt – und dann ist es soweit. Ein Abend (oder Nachmittag) nur mit dieser einen Person. Die Aufregung ist dabei spürbar, denn schließlich will man ja einen guten Eindruck hinterlassen und sich bestmöglich präsentieren. Gerade heute am Valentinstag steht auch alles im Zeichen der Romantik. Und weil das Wetter auch noch mitspielt, kommen doch besonders Frühlingsgefühle durch. Natürlich sind diese Tipps universell – also nicht nur heute zu gebrauchen.

Das A und O eines gelungenen Dates ist die Auswahl einer geeigneten Location. Wichtig ist dabei, dass es sich um einen Ort handelt, an dem eine angemessene Konversation zustande kommen kann. Das in diesem Zusammenhang oft genannte Kino ist dabei also nicht unbedingt die glücklichste Wahl, denn während des Films kann man schlecht miteinander sprechen und sich kennenlernen. Das traute Zusammensein in ungezwungener Atmosphäre ist eher ein nächster Schritt. Viel geeigneter sind also Bars oder Restaurants. Am besten ist es, wenn man vorreserviert, sodass man wenigstens ein bisschen Sicherheit hat, dass man einen Platz bekommt und vielleicht ein bisschen ungestört ist.

Die Kleidungswahl ist insgesamt weniger wichtig, als man das in seinem stereotypen Denken so wahrnimmt. Es kommt im Endeffekt darauf an man selbst zu sein. Sicher sollte man nicht im Trainingsanzug zum Date erscheinen, und auch ein gepflegtes Äußeres ist sinnvoll, aber verstellen braucht man sich nicht. Apropos verstellen: Authentizität ist ein grundlegender Faktor für alles, was man tut. Wer sich verstellt, ist nämlich nicht nur verkrampft (und damit noch unsicherer als man es sowieso schon ist) sondern wird auf kurz oder lang auch einfach auffliegen.

Im Vorfeld sollte man sicherstellen, dass man rechtzeitig und pünktlich zur Verabredung erscheint. Kaum etwas hinterlässt einen schlechteren Eindruck, als sich beim ersten Treffen zu verspäten. Alkohol ist während des Dates zwar nicht tabu, man sollte aber darauf achten es nicht zu übertreiben. Nun kommt es ganz darauf an sich gegenseitig kennenzulernen. Das Gespräch sollte dabei nicht zu einseitig sein – wer andauernd nur von sich selbst erzählt wird schnell langweilig. Wichtig ist: zuhören – wer ab und an interessiert nachfragt und auf das Gesagte eingeht, hat schon fast gewonnen. Das ein oder andere eingestreute Kompliment (nicht plump!) macht sich ebenfalls sehr gut. Anekdoten aus der Vergangenheit oder Hobbies sind ein gutes Thema für die Konversation – die ehemaligen Partner haben in solchen Erzählungen aber nichts zu suchen. Auch Krankheiten oder politische sowie religiöse Diskussionen sind beim ersten Date fehl am Platz.

Wenn die Verabredung gut gelaufen ist, kann man nachforschen ob Interesse an einem weiteren Treffen besteht. Zu forsches Auftreten ist dabei nicht jedermanns Sache, das muss man aber situationsbedingt entscheiden. Auch die Verabschiedung ist von der jeweiligen Person und Persönlichkeit abhängig. Anknüpfungspunkte und Gesprächsthemen für ein weiteres Treffen sind aber zum Beispiel Pläne für das Wochenende. Unsere Checkliste das erste Date listet die wichtigsten Punkte noch einmal auf. Damit kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen, und vielleicht nimmt sie dem ein oder anderen ja auch die Panik vor der ersten Verabredung.

Reinemachen: Früjahrsputz

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Es mutet manchmal schon ein bisschen an, wie ein Klischee aus längst vergangener Zeit. Und wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, so richtig Bock hat ja eigentlich auch keiner darauf. Es handelt sich – natürlich – um den Frühjahresputz.

Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man sich nur einen vernünftigen Plan zurechtlegt. Das heißt im konkreten, dass man die Wohnung sinnvoll in einzelne Abschnitte teilt und dann systematisch vorgeht. Unsere Checkliste alljährlicher Frühjahrsputz hilft den angehenden Putzteufeln dabei sich im ganzen Sauberkeitswahn zurechtzufinden.

Klar, so ein kompletter Wohnungsputz macht vor allem alleine nicht viel Spaß. Deshalb ist es am sinnvollsten sich einfach die ganze WG oder den Partner zu schnappen und gemeinsam zu putzen. Dabei kommen mitunter die sinnlosesten Gespräche auf, und vor allem lässt es sich leichter arbeiten.

Und wenn man dann noch ein klein bisschen diszipliniert zu Werke geht, dann hat man im Nu wieder eine blitzeblanke Wohnung (Haus, Loft, whatever). Der ganze Schmutz (vor allem der versteckte) des letzten Jahres ist bereinigt, alles duftet frisch und beim nächsten Putztag tut man sich leichter, weil der gröbste Dreck schon weggemacht ist.

Die Bundesliga der Fans

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Die Bundesliga boomt. Auch wenn die Spannung an der Spitze in diesem Jahr etwas raus ist, genießt die Liga hohes Ansehen, ist auch allemal ein Garant für schöne, spannende Spiele und hitzige Atmosphäre. Für die Atmosphäre sorgen die Fans, die in Deutschland die Stadien füllen wie an kaum einem anderen Ort. Doch gerade dabei ergeben sich immer wieder Diskussionen, denn mit Mannschaften wie Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg finden sich auch Teams in der Liga, die unter dem Ruf stehen, keine gewachsene Fanbasis zu besitzen.

Auch neue Emporkömminge, wie RB Leipzig genießen unter Fankreisen keinen allzu guten Ruf, denn sie sind vor allem Investorenfinanziert und versrpechen oft eben keine atmosphärischen Duelle. Die SPORTBild wollte es dabei einmal etwas genauer wissen und hat unter 20.000 Fußballfreunden eine Umfrage gestartet, welche Teams nach ihrer Meinung in der ersten Liga spielen sollen.

Dabei ergibt sich ein doch recht deutliches Bild. Die meisten Stimmen erhielt dabei Borussia Mönchengladbach. Kein Wunder – die Fohlen waren in den Siebzigern eines der größten Teams der Welt und haben sich einen beachtlichen Fanstamm aufgebaut. Und deshalb gehören sie zur Bundesliga eben auch einfach dazu. Auch Dortmund, Schalke und der HSV gehören ebenso wie der FC Bayern zu den Eckpfeiler der höchsten Spielklasse. Überraschend allerdings: mit Bayer Leverkusen hat es einer der sogenannten „Werksclubs“ auf Platz 12 der Wertung geschafft. Leverkusen ist also durchaus auch im Bewusstsein der Zuschauer angekommen.

Aus der aktuellen Besetzung der Bundesliga fallen aber sowohl die TSG Hoffenheim, als auch der VFL Wolfsburg heraus. Auch der FC Augsburg und Eintracht Braunschweig sind nach Fanmeinung keine Traditionsmannschaften. Stattdessen wünschen sich die Teilnehmer der Umfrage den FC Köln, den FC Kaiserslautern sowie 1860 München und St. Pauli in die erste Liga. Harte Zeiten also für alle Fußballfreunde aus dem Osten der Republik – keine einzige Mannschaft hat es in die Liste geschafft.

Die genauen Platzierungen haben wir in der Checkliste die Fanliga aufgelistet. Wer sich demnächst einmal wieder im Stadion blicken lassen möchte, der ist mit der Checkliste Besuch im Stadion gerüstet. Wer lieber zuhause mit der Freundin schaut, für den haben wir auch etwas.

Startschuss für Olympia

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Der „Skandal“ um die Bewerbung Münchens (oder eigentlich mehr der umliegenden Regionen) für Olympia 2022 ist gerade erst abgeklungen, da stehen die aktuellen Winterspiele im Jahr 2014 schon an. Der Austragungsort ist in aller Munde – es handelt sich um das russische Sotschi, einen klassischen Bade- und Kurort am Schwarzen Meer, an der Grenze zu Georgien.

An sich könnte alles so schön sein, denn schließlich steht Olympia sinnbildlich für die Zusammenkunft, die Völkerverständigung und den Sportsgeist. Doch der Austragungsort geriet in letzter Zeit vermehrt in die Schlagzeilen. Das liegt nicht an Sotschi selbst, sondern vielmehr an den Kontroversen rund um Wladimir Putin und die Ukraine. Mittlerweile geht man international sogar von erhöhter Terrorgefahr aus. Keine sonderlich guten Vorzeichen also, für die 22. Olympischen Winterspiele.

Dabei ist sportlich wieder so einiges geboten. In 98 Wettbewerben sind Medaillen zu vergeben, die sich auf 7 Sportarten verteilen. Spannung ist also zwei Wochen lang garantiert. Neben den Klassikern wie Biathlon, Eiskunstlauf und Ski Alpin sind auch eher „neuere“ Vertreter wie Eishockey und Snowboarden in der Liste der Disziplinen.

Während der Super Bowl letzte Woche erstmals bei sehr kalten Temperaturen (das MetLife Stadium liegt in New Jersey – letzte Woche bei einer Durchschnittstemperatur von 3 Grad) stattfand, ist es beim Standort Sotschi genau umgekehrt. Erstmals finden die olympischen Winterspiele in einer subtropischen Region statt. Die Küstenstadt setzte sich im Wahlgang gegen die Mitbewerber Salzburg und Pyeonchang durch.

Es bleibt abzuwarten, wie die Spiele verlaufen, denn nicht nur die aktuellen Schlagzeilen erwecken einen negativen Eindruck, auch im Vorfeld gab  es zunehmend negative Medienberichte vor allem zu den Arbeitsbedingungen an den Wettkampsstätten. Auch der Erlaß eines Gesetztes, das eine öffentliche Darstellung von Homosexualität unter Geldstrafe stellt wurde international kritisch aufgenommen.

Wer sich trotzdem nach Russland aufmachen möchte, der kann im ehemaligen Zarenreich aber so einiges an Sehenswürdigkeiten mitnehmen. Leider sind die Distanzen untereinander so groß, dass es schwierig wird, verschiedene Regionen zu besuchen. Auch von der Hauptstadt Moskau ist Sotschi mal eben knappe 2000 km entfernt. Wer aber einen Zwischenstopp in der Metropole einlegt, der ist mit unserer Checkliste Sehenswürdigkeiten Moskau bestens beraten. Allen anderen wünschen wir trotzdem viel Spaß bei den Spielen, und viele interessante Wettkämpfe.