Weichen für die Zukunft: Die Jobwahl

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Wenn die Schulzeit zu Ende geht, dann kommt früher oder später der Punkt an dem man sich konkrete Gedanken über die Zukunft machen muss. Klar, einige haben schon seit Jahren sehr deutliche Vorstellungen oder Pläne, welcher Weg in der Zukunft gegangen werden soll, und haben schon seit langem darauf hingearbeitet. Andere aber haben noch keinen so rechten Plan, keine Idee, welche Berufswahl getroffen werden soll, und wie es mit dem eigenen Leben weitergeht.

Berufsfindung hat heute vor allem viel mit Kenntnis der eigenen Persönlichkeit und der eigenen Fähigkeiten zu tun. Sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst sein hilft in puncto Berufswahl in jedem Fall weiter. Aber auch die Erfahrungen von Bekannten und Verwandten können unterstützen sich für einen bestimmten Weg zu entscheiden.  Schon während der Schulzeit bilden sich meistens bestimmte Kernfähigkeiten heraus, die man für sich selbst erschließt. Manche haben dabei eine sprachliche Begabung, andere wiederum haben ein ausgeprägtes mathematisches Verständnis. Doch auch die sogenannten „Soft Skills“, also die sozialen Fähigkeiten sind ein Kriterium. Bin ich eher jemand der Menschen führen kann oder brauche ich Anweisungen. Arbeite ich gerne mit anderen zusammen oder bin ich lieber für mich alleine. All diese Faktoren ergeben ein Bild, welches man mit den Anforderungen eines eventuellen Berufszweiges vergleichen kann.

Natürlich sind auch die persönlichen Interessen nicht zu vernachlässigen. Sie können ebenfalls einen großen Teil zur Berufsfindung beitragen. Wer sich schon sein ganzes Leben lang sozial engagiert, der wird (auch aufgrund der eventuellen Vorerfahrung) gute Karten in dieser Branche haben. Auch die starren Kriterien beeinflussen die Berufswahl. Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Karrieremöglichkeiten, Flexibilität – all das sind Faktoren, zu denen man sich im Vorfeld Gedanken machen muss. Wer gerne mit Menschen arbeitet wird bei acht Stunden am PC im Büro möglicherweise nicht glücklich. Bin ich viel im Außendienst unterwegs, brauche ich eine gewisse Flexibilität, die man nicht immer mit einem „geregelten“ Leben vereinbaren kann. Über die jeweiligen Anforderungen informiert man sich am besten über Berufsprofile, Erfahrungen von Bekannten oder durch Praktika, durch die man sicherlich den besten Einblick in eine Tätigkeit bekommt.

Erst im Anschluss daran stellt sich die Frage, welchen Ausbildungsweg man wählt. Wer Abitur hat, kann auch eine akademische Ausbildung beginnen und hat damit vermeintlich höhere Aufstiegschancen. Für andere Berufszweige braucht es vor allem Erfahrung und eine solide Ausbildung. Egal welchen Weg man auch wählt, man sollte ihn mit Überzeugung gehen, denn ansonsten ist auch die schönste Vorüberlegung für die Katz. Die Checkliste Berufsfindung gibt noch einmal einen Überblick über die wichtigsten genannten Punkte, sodass man für das anstehende Finden einer geeigneten Profession gut gerüstet ist.

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