Freizeittrend Geocaching

geocaching

Schon seit einigen Jahren gibt es diesen ganz speziellen Freizeittrend. Beim sogenannten Geocachen handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd 2.0, denn hier wird mittels GPS Koordinaten und entsprechendem Empfänger ein versteckter Schatz (Cache) gesucht. Das ganze findet in der freien Natur statt und führt die Suchenden zu durchaus spannenden und interessanten Orten.

Bei der Ausgangslage gibt es dabei verschiedene Optionen. Die Basisversion  besteht lediglich aus den Koordinaten, die zum Zielort führen. Dort angekommen muss nur noch der versteckte Schatz gefunden werden. Dieser besteht im Normalfall aus einer witterungsfesten Aufbewahrungsmöglichkeit, in der sich zB ein Logbuch und / oder kleine Devotionalien befinden, die manchmal auch getauscht werden. Der Schatz an sich bleibt im Versteck, damit auch nachfolgende Cacher noch auf die Suche gehen können. Um diese nicht allzu einfach zu gestalten, sind die Caches zum Beispiel in natürlichen Hohlräumen versteckt, wie Baumstümpfen, kleinen Höhlen oder Vorsprüngen. Um sie trotzdem nicht sofort für Jedermanns Blicke freizugeben, werden sie oft noch passend zur Umgebung getarnt. Hier liegt auch eines der „Gesetze“ des Geocachens – der Schatz soll nämlich nach Möglichkeit nicht von Unbeteiligten gefunden werden, und auch beim „heben“ des Fundobjekts soll der Sucher nicht beobachtet werden.

Wer mit den einfachen Standard Caches seinen Such und Spieltrieb noch nicht voll ausgelebt hat, der kann auch auf die fortgeschrittene Variante zurückgreifen. Hier muss man an mehrerer Orten kleine Caches aufspüren, die jeweils einen Hinweis auf den nächsten Zielort enthalten. Manchmal gibt es gar zusätzliche Rätsel zu lösen, was die Suche zu einem wirklichen Abenteuerspielplatz werden lässt. Die Community (irgendwer muss ja erst einen Cache verstecken) ist mittlerweile sehr groß und international, sodass sich nahezu überall interessante Suchspiele der verschiedensten Schwierigkeitsgrade durchführen lassen. Im Briefing der einzelnen Missionen ist darüber hinaus angegeben, welche speziellen Hilfsmittel benötigt werden, um den Schatz bergen zu können. So gibt es zum Beispiel auch Verstecke, die man nur bei Nacht entdecken kann, weil an ihnen ein Reflektor angebracht ist, den man mittels einer Taschenlampe anstrahlen muss. Auch sind so manches Mal  außergewöhnliche Aktionen gefragt, wie zum Beispiel Klettern oder auch Tauchen.

Wer Lust bekommen hat, kann sich auf www.geocaching.com oder der deutschen Variante www.geocaching.de weitere Informationen und vor allem Caches holen. Bei 4checkers.de helfen Anfängern die Checkliste Geocaching und Geocachen gehen. Sie können auch als Packliste verwendet werden, wenn es auf die moderne Schnitzeljagd geht. Wie immer können sie, wie alle Listen, nach den persönlichen Bedürfnissen angepasst und so zu universellen Begleitern für jeden einzelnen Cache werden. Viel Spaß bei der Suche – und vielleicht versteckt ja auch einer von Euch einmal einen kleinen Schatz.

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