Zehn Dinge die man als Student getan haben sollte

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Wintersemester – für die Einen bedeutet das die Rückkehr an die Alma Mater nach monatelanger entweder stressfreier oder arbeitsreicher Ferienzeit, für Andere bedeutet es einen komplett neuen Lebensabschnitt. Um später aber einmal sagen zu können, dass man während des Studiums nichts aber auch gar nichts ausgelassen hat, haben wir für Neu- und Altstudenten die Liste der zehn Dinge erarbeitet, die man als Student unbedingt getan haben sollte.

 

  1. Auf eine Studentenparty gehen

Für manche ist es das Schönste der Welt, Anderen ist es der größte Albtraum auf Gottes Erden. Um herauszufinden auf welcher Seite man steht, muss man eine Studentenparty besuchen

  1. Bis nachts in der Bibliothek sitzen

Er wird kommen, dieser eine Zeitpunkt. Auch wenn ihr es niemals für möglich haltet.

  1. Direkt von eine Party zur Vorlesung gehen

Wer legt denn auch ernsthaft Veranstaltungen auf 8:00 ?

  1. Anwesenheitslisten fälschen

Denn was schließlich wirklich zählt, ist die mentale Bereitschaft dort gewesen zu sein (sein zu müssen).

  1. Einer Lerngruppe beitreten und dann frustriert verlassen

Machen wir uns nichts vor – keine Lerngruppe dieser Welt hat jemals irgendetwas gebracht. Entweder man versteht sich und geht trinken, oder man erkennt die Sinnlosigkeit des Unterfangens und bricht frustriert ab.

  1. Ein Referat ohne jegliche Vorbereitung halten

Es gilt dabei maximale Selbstsicherheit bei minimalem Arbeitsaufwand zu beweisen. Für eben jenes Referat noch eine gute Bewertung zu erhalten, ist allerdings die Königsdisziplin.

  1. Sich auf dem Campus verlaufen

Wo war noch mal Raum C301. Ist das hier die Technische oder die Philosophische Fakultät? Universitäten sind Irrgärten – selbst dann, wenn sie keine Campusunis sind.

  1. Statt zur Vorlesung lieber an den See fahren

Abkühlung ist schließlich besser fürs Gemüt als sich bei brodelnder Hitze in einen überfüllten Saal zu quetschen.

  1. Einen Kurs niemals besuchen, die Klausur aber mitschreiben

Der Klassiker. In Vorlesungen, in denen der Dozent nur seine Folien abliest, kann man sich den Stoff schließlich auch zuhause reinprügeln.

  1. Eine Seminararbeit auf den letzten Drücker schreiben

Es gibt nur zwei Arten von Studenten. Solche die sich einen Zeitplan erstellen. Und die Anderen.

 

Wir wünschen allen Studenten und Studienanfängern viel Erfolg im kommenden Semester.

Den Weltuntergang überleben

weltuntergang

Nostradamus, der Maya Kalender, Außerirdische, die Rückkehr Jesu Christi, Atomkrieg oder – wie im aktuellen Fall – ein Asteroid: es gibt eine ganze Menge an Untergangsszenarien. Auch seltene Naturschauspiele wie eine Mondfinsternis werden oftmals als gleichbedeutend mit dem Ende der Welt gesehen. Obwohl bisher keine der vorhergesagten Apokalypsen eingetreten ist, hält sich der Gedanke fest in den Köpfen vieler Menschen.

Eins ist jedoch sicher – ein solcher Weltuntergang will gut geplant sein. Zumindest für den Fall, dass man denselbigen auch überleben will. Und dafür benötigt es eine Art Schutzraum. Ein normaler Bunker wird dabei sicher einige Ängste stillen, jedoch darf man getrost geteilter Meinung ob seiner Tauglichkeit für den Ernstfall eines Asteroideneinschlages sein. Besser ist da natürlich ein gepanzerter unterirdischer Komplex. Für den allerdings, braucht es das nötige Kleingeld.

Notwendige Zusatzanschaffungen gibt es außerdem zuhauf. Neben einem Stromgenerator ist vor allem ein ausreichender Sauerstoffvorrat sowie Luftfilter unabdingbar. Auch eine Wasserquelle (oder -speicher) sollte in den Planungen vorgesehen sein. Rechnet man mit einem Niedergang der Welt durch Atomwaffen, erscheint es sinnvoll auch einen Geigerzähler in die Schutzräume zu integrieren, mit dem man die nukleare Verseuchung messen kann, um so zu erfahren, wann man wieder sicher und mutationsfrei nach „draußen“ gehen kann.

Natürlich kann auch auf Nahrung nicht verzichtet werden. Hierfür eignen sich am besten Konserven, Reis, Bohnen, Getreide und alle anderen lange haltbaren Lebensmittel. Der Vorrat sollte nicht zu knauserig sein, schließlich kann sich die Zeit nach der Stunde Null etwas ziehen.

Nachdem die Oberfläche wieder begehbar ist, sollte man auf alles vorbereitet sein. Sollte es weitere Überlebende geben, herrschen mutmaßlich Chaos und Anarchie – Regeln und Gesetze gibt es nicht mehr und überhaupt gibt es ja auch niemanden mehr, der darauf achtet, dass sie eingehalten werden. Entweder also ist man ein wahrer Künstler in Diplomatie, oder man hat vorausgedacht und sich Devotionalien zur Selbstverteidigung in die Neue Welt mitgenommen. Geld spielt ebenfalls keine Rolle mehr – viel vernünftiger ist es hierbei sich schon im Voraus mit klassischen Tauschgütern (Tabak, Alkohol, Feuerzeuge) einzudecken.

Wer kann, sollte im Sinne eines Wiederaufbaus der Zivilisation auch an die Artenvielfalt und die Kultur denken. Ist ausreichend Platz vorhanden können Pflanzensamen sowie Tiere vor der Apokalypse bewahrt werden. Nicht vergessen sollte man auch Musik, Literatur, Film und Malerei. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass man in der Zeit im Bunker auch etwas gegen die Langeweile hat.

Für den Fall, dass letzte Zweifel am eigenen Überleben bleiben, gibt es noch einige kleine Tipps um mit der Welt wenigstens versöhnlich abzuschließen. Noch einmal so richtig mit den besten Freunden einen drauf machen, viel und ungesund essen ist dabei ein guter Anfang. Die letzte Zeit vor dem Ende sollte man außerdem mit seinen Liebsten verbringen. Endlich gemeinsam DIE Reise machen, die man immer schon machen wollte – es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür als jetzt. Auch ist dies der ideale Moment um endlich mal allen so richtig die Meinung zu geigen – alles was sich in den Jahren zuvor aufgestaut hat kann endlich raus.

Wir hoffen, dass wir Euch mit unserer Weltuntergangscheckliste ein klein bisschen weiterhelfen. Wir denken, dass ihr damit für den Fall der Fälle gut ausgerüstet seid. Aber denkt auch daran zumindest immer ein Handtuch dabeizuhaben, denn das ist „so ziemlich das Nützlichste“ und verhalf schon Arthur Dent in Per Anhalter durch die Galaxis zu einem versöhnlichen Ende bei seinem Weltuntergang. Keine Panik. Wir sehen uns.

10 Dinge auf die man als Eltern achten sollte

Erziehung ist ein allgegenwärtiges Streitthema, das mit viel Emotion diskutiert wird. Verschiedene Erziehungsstile sind heute in der Praxis gängig und bekannt – ein alleingültiges Allheilmittel für alles gibt es jedoch nicht – genauso wenig wie den einen perfekten Erziehungsstil. Diese generell große Freiheit bei der Wahl mit welchen Regeln und Freiheiten man die eigenen Kinder belegt ist jedoch gleichzeitig kein Persilschein für willkürliches Verhalten. Werden einige grundlegende Dinge von den Eltern bedacht, kann man davon ausgehen insgesamt bessere Erziehungsergebnisse zu erzielen. Wir wenden uns heute zehn kleinen Verhaltensweisen zu, die man sich als Eltern als Richtlinie hernehmen sollte.

Erziehung

1. Konsequent sein

Wenn man ständig seine Meinung wechselt, und sich nicht verbindlich an Absprachen hält, wird es das Kind auch nicht machen. Wie soll es außerdem wissen, was ok ist und was nicht, wenn sich das von Tag zu Tag unterscheidet? Konsequentes und stringentes Handeln ist wichtig.

2. Ein Vorbild sein

Kinder haben ihre Eltern als das erste Vorbild auf dieser Welt. Sie lernen viele Dinge indem sie nachahmen, was ihre Vorbilder ihnen vorleben. Tut also nichts vor Ihnen, was Ihr Ihnen explizit verbietet. Wer zwischen den Mahlzeiten nascht, kann nicht von seinen Kindern verlangen dies nicht zu tun.

3. Ernst nehmen

Ja, Kinder (vor allem wenn sie noch klein sind) haben manchmal wirklich skurrile Ideen. Doch egal wie abgefahren oder lustig diese Ideen auch sein mögen, nehmt Eure Kinder Ernst und behandelt sie als gleichberechtigten Gesprächspartner. Nur so lernen Kinder Selbstbewusstsein aufzubauen – das ist nicht möglich, wenn sie bei allem was sie sagen sofort gemaßregelt werden.

4. Nicht vor Kindern streiten

Kaum etwas ist für Kinder schlimmer als mit ansehen zu müssen, dass sich Mama und Papa andauernd streiten. Sollte der Streitfall dennoch einmal eintreten, dann seid so fair und tragt solche Dinge nicht in der Nähe der Kinder aus.

5. Nicht den besten Kumpel spielen

Klar ist es eine tolle und romantische Vorstellung wenn man behaupten kann, dass der Sohn oder die Tochter die beste Freundin oder der beste Freund ist. Und natürlich ist auch ein inniges und vertrauensvolles Verhältnis eine erstrebenswerte Sache. Allerdings seid Ihr in letzter Konsequenz auch Eltern und müsst manchmal unbequeme Entscheidungen treffen oder Verbote aussprechen. Wer sich in diesen Situationen mit einem Freund (der ja eher gleichberechtigt ist) gleichsetzt, erfährt vielleicht nicht den nötigen Respekt. Und bedenkt auch: kein Teenager hat Bock darauf mit seinen Eltern abhängen zu müssen, auch wenn die sich für junggeblieben halten.

6. Gesprächskultur vermitteln

Wer andauernd über andere lästert, gibt (vgl. 2.) ein schlechtes Vorbild ab. Auch wenn Diskussionen nicht respektvoll geführt werden, wird das auf die Kommunikationsfähigkeit des Kindes einwirken.

7. Kinder ihre eigenen Fehler machen lassen

Das Leben ist ein endloser Lernprozess. Natürlich ist es für Eltern ein Bedürfnis ihre Kinder vor Fehlern zu bewahren – man läuft aber schnell Gefahr überprotektiv zu werden. Kinder müssen ihre eigenen Fehler machen, eigene Enttäuschungen erleben, nur so können sie daran wachsen. Es ist ein schmaler Grat, und es ist nicht immer leicht Kindern diese Freiheiten zu geben – dadurch werden sie als Persönlichkeit stärker.

8. Glaubhaft sein

Gib Deinen Kindern keine Versprechen, die Du dann nicht einhälst (einhalten kannst). Das Kind wird Dir irgendwann nicht mehr glauben, Dein Wort ist nichts mehr Wert – das wirkt sich in allen Lebensumständen negativ aus.

9. Privatsphäre geben

Kinder und Jugendliche brauchen ihre Privatsphäre. Gebt diesem Wunsch nach – wer ständig kontrolliert hilft dem Kind nicht beim Erwachsenwerden. Geschlossene Türen bedeuten, dass man anklopft. Hinterherspionieren oder gar Tagebücher (heute wohl eher Whatsapp Nachrichten) lesen ist absolut tabu. Gleichzeitig kann man Kindern damit auch beibringen die Privatsphäre von Anderen zu respektieren.

10. Aufmerksamkeit schenken

Kinder brauchen und wollen Aufmerksamkeit. Besonders wenn sie klein sind. Widmet ihnen die Zeit. Sich nur nebenbei mit Ihnen abzugeben und sich stattdessen lieber auf PC, Fernseher oder Smartphone zu konzentrieren ist absolutes No-Go.

In unserem Archiv haben wir außerdem noch eine nützliche Checkliste für werdende oder frischgebackene Eltern gefunden, sowie eine für mehr Kinderschutz im Internet. Wir hoffen, dass diese Tipps Euch weiterhelfen.

Disco, Bar oder Kirchweih?

Volksfeste und Kirchweihen (auch Rummel oder Kirmes genannt) liegen stark im Trend. Großveranstaltungen wie das Oktoberfest oder der Cannstatter Wasen boomen mit Massenandrang und sind heute auch für viele Jugendliche Kult. Gleichzeitig sind klassische Discotheken und Clubs nach wie vor in aller Munde und vor allem in Großstädten ein bedeutender Teil der Ausgehkultur. Stattdessen könnte man meinen, dass sich die traditionelle Kneipenkultur eher auf dem absteigenden Ast befindet. Wir sehen uns die Situation einmal an.

 

 

Dass große Volksfeste einen gewissen Reiz ausstrahlen ist zwar seit längerem bekannt (und für manche Menschen nach wie vor in hohem Maße verwunderlich), in den letzen Jahren kann man allerdings einen deutlichen Anstieg an Jugendlichen Besuchern feststellen. Auch das Tragen der jeweils ortsansässig vermuteten Tracht hat in den letzten Jahren zu neuen Abteilungen in Bekleidungsgeschäften geführt. Stars und Sternchen machen es vor – Feiern auf dem Oktoberfest (welches hier als größtes seiner Art stellvertretend genannt wird) ist cool. Die kleinen Vertreter, die in nahezu jedem Dorf stattfinden, sind ja sowieso seit je her Bestandteil der Kultur des jeweiligen

Vor allem in der Großstadt prägen auch zahlreiche Discotheken das Bild der kulturellen Landschaft. Dabei gibt es eigentlich drei verschiedene Ausprägungen. Die „Ballermann“ Discos, die oft spaßige Veranstaltungen wie Schaumparties anbieten und eher zum fröhlichen Komasaufen einladen, die Großraumdiscotheken, denen gerne mal der Ruf anlastet nur zum Sehen und gesehen werden nützlich zu sein, und die kleinen Clubs, bei denen es wirklich noch um die Musik geht – diese sortieren sich dann ihrerseits wiederum in zahlreiche kleinere musikalische Sparten.

Dem allen gegenüber steht die klassische Kneipenkultur. Und hier kann man in den letzten Jahren einen deutlichen Rückgang des Bierlokals zugunsten von großen Ketten erkennen. Es darf schon noch die Bar sein – so ein Cocktail ist ja auch etwas Schönes. Es sollte aber auch ruhig modern und schick sein. Die Anforderungen an die Lokalität haben sich im Lauf der Zeit einfach verändert.

Ein richtiger Trend ist nicht auszumachen – wobei gerade im Sommer die Laune eher in Richtung Freiluftveranstaltung geht. Doch auch Discotheken und Bars werden noch gerne genutzt und dürfen in keiner Stadt fehlen. Unsere Checklisten Oktoberfest und Ausgehen (Clubben) helfen dem Ein oder Anderen vielleicht ein wenig bei der Planung der Freizeitaktivitäten. Wir wünschen viel Spaß dabei.