Den Weltuntergang überleben

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Nostradamus, der Maya Kalender, Außerirdische, die Rückkehr Jesu Christi, Atomkrieg oder – wie im aktuellen Fall – ein Asteroid: es gibt eine ganze Menge an Untergangsszenarien. Auch seltene Naturschauspiele wie eine Mondfinsternis werden oftmals als gleichbedeutend mit dem Ende der Welt gesehen. Obwohl bisher keine der vorhergesagten Apokalypsen eingetreten ist, hält sich der Gedanke fest in den Köpfen vieler Menschen.

Eins ist jedoch sicher – ein solcher Weltuntergang will gut geplant sein. Zumindest für den Fall, dass man denselbigen auch überleben will. Und dafür benötigt es eine Art Schutzraum. Ein normaler Bunker wird dabei sicher einige Ängste stillen, jedoch darf man getrost geteilter Meinung ob seiner Tauglichkeit für den Ernstfall eines Asteroideneinschlages sein. Besser ist da natürlich ein gepanzerter unterirdischer Komplex. Für den allerdings, braucht es das nötige Kleingeld.

Notwendige Zusatzanschaffungen gibt es außerdem zuhauf. Neben einem Stromgenerator ist vor allem ein ausreichender Sauerstoffvorrat sowie Luftfilter unabdingbar. Auch eine Wasserquelle (oder -speicher) sollte in den Planungen vorgesehen sein. Rechnet man mit einem Niedergang der Welt durch Atomwaffen, erscheint es sinnvoll auch einen Geigerzähler in die Schutzräume zu integrieren, mit dem man die nukleare Verseuchung messen kann, um so zu erfahren, wann man wieder sicher und mutationsfrei nach „draußen“ gehen kann.

Natürlich kann auch auf Nahrung nicht verzichtet werden. Hierfür eignen sich am besten Konserven, Reis, Bohnen, Getreide und alle anderen lange haltbaren Lebensmittel. Der Vorrat sollte nicht zu knauserig sein, schließlich kann sich die Zeit nach der Stunde Null etwas ziehen.

Nachdem die Oberfläche wieder begehbar ist, sollte man auf alles vorbereitet sein. Sollte es weitere Überlebende geben, herrschen mutmaßlich Chaos und Anarchie – Regeln und Gesetze gibt es nicht mehr und überhaupt gibt es ja auch niemanden mehr, der darauf achtet, dass sie eingehalten werden. Entweder also ist man ein wahrer Künstler in Diplomatie, oder man hat vorausgedacht und sich Devotionalien zur Selbstverteidigung in die Neue Welt mitgenommen. Geld spielt ebenfalls keine Rolle mehr – viel vernünftiger ist es hierbei sich schon im Voraus mit klassischen Tauschgütern (Tabak, Alkohol, Feuerzeuge) einzudecken.

Wer kann, sollte im Sinne eines Wiederaufbaus der Zivilisation auch an die Artenvielfalt und die Kultur denken. Ist ausreichend Platz vorhanden können Pflanzensamen sowie Tiere vor der Apokalypse bewahrt werden. Nicht vergessen sollte man auch Musik, Literatur, Film und Malerei. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass man in der Zeit im Bunker auch etwas gegen die Langeweile hat.

Für den Fall, dass letzte Zweifel am eigenen Überleben bleiben, gibt es noch einige kleine Tipps um mit der Welt wenigstens versöhnlich abzuschließen. Noch einmal so richtig mit den besten Freunden einen drauf machen, viel und ungesund essen ist dabei ein guter Anfang. Die letzte Zeit vor dem Ende sollte man außerdem mit seinen Liebsten verbringen. Endlich gemeinsam DIE Reise machen, die man immer schon machen wollte – es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür als jetzt. Auch ist dies der ideale Moment um endlich mal allen so richtig die Meinung zu geigen – alles was sich in den Jahren zuvor aufgestaut hat kann endlich raus.

Wir hoffen, dass wir Euch mit unserer Weltuntergangscheckliste ein klein bisschen weiterhelfen. Wir denken, dass ihr damit für den Fall der Fälle gut ausgerüstet seid. Aber denkt auch daran zumindest immer ein Handtuch dabeizuhaben, denn das ist „so ziemlich das Nützlichste“ und verhalf schon Arthur Dent in Per Anhalter durch die Galaxis zu einem versöhnlichen Ende bei seinem Weltuntergang. Keine Panik. Wir sehen uns.

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