Allgemeinwissen

Der Begriff „Allgemeinbildung“ ist im Lebensalltag des Menschen ein durchaus gängiger, jedoch beginnt die Problematik bereits bei deren Definition. Auf welche Art und Weise kann man allgemeines Wissen beschreiben, aus welchen Komponenten setzt es sich zusammen, und wie kann man es sich aneignen?

Generell wird die Allgemeinbildung heute oftmals als Synonym für einen bestimmten Bildungskanon verwendet, der als reines Faktenwissen in den Menschen vorhanden ist (sein sollte). Eigentlich stammt der Begriff aus der Zeit der Aufklärung und wird etwas diffuser umrissen. Es ist die Formung der Personalität in geistigen, ethischen und ästhetischen Dimensionen – unter der Grundauffassung, dass der Mensch ein intelligentes Wesen mit dem Drang nach höherem sei.

Doch auch die etwas greifbarere These vom Bildungskanon ist generell kritisch zu sehen. Wer legt schließlich fest, was für die Persönlichkeitsbildung des Menschen unerlässlich, und damit „allgemein“ ist. Generell kann man sagen, dass als Menschen mit guter Allgemeinbildung heute diejenigen gelten, die ein ordentliches Wissensrepertoire aus den Bereichen der Geisteswissenschaften (Geschichte, Sozialkunde, Geographie, Sprache), Künste (Musik, Literatur), sowie der Naturwissenschaften und Mathematik mitbringen.

Allgemeinbildung ist daher auf eine gewisse Art und Weise „erlernbar“. Beisteuern kann dazu nicht nur die klassische Schulbildung, sondern vor allem auch eine offene und differenzierte Beschäftigung mit einzelnen Themen. Durch die moderne Technik und das oft zu Unrecht gescholtene Wikipedia ergeben sich mittlerweile allerdings auch ganz neue Möglichkeiten sich Faktenwissen beizubringen. Es ist nicht mehr notwendig Lexika oder Fachbücher zu wälzen – nein – heute kann gezielt mit wenigen Mausklicks über nahezu jedes Thema der Welt Wissen abgerufen werden.

Doch wie kann man nun seine Allgemeinbildung verbessern? Neben dem schon angesprochenen Möglichkeiten wie Wikipedia (einfach im Schneeballverfahren auf Links klicken macht unheimlich Laune) bleibt natürlich auch das traditionelle Lesen. Des Weiteren helfen auch Filme und Serien durchaus dabei sich weiterzubilden oder zumindest das Interesse an bestimmten Themen zu „entfachen“. Es ist dabei aber generell schwierig zu sagen, wie der Einzelne sich am besten „weiterbildet“. Inhaltlich jedoch besteht der Bildungskanon nach wie vor eher aus „hohen“ Themen, sodass Popkulturelle Thematiken nicht zwanghaft als ähnlich „intelligent“ aufgefasst werden, wie ein umfassender Überblick über die Werke von Goethe.

Mit 4checkers besteht die Möglichkeit sich seinen eigenen Lernplan zu gestalten – einfach bestimmte Themengebiete oder Schlagwörter auflisten und dann der Reihe nach Abarbeiten. So kann man auch gleich den erreichten Erfolg abhaken und sieht den eigenen Fortschritt. Außerdem gibt es in der Suchkategorie Allgemeinwissen schon ein paar vorgefertigte Checklisten. Wir wünschen Euch frohes Lernen.

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