Fast Food – Ketten oder doch nicht?

Auch wenn es oftmals keiner gewesen sein will und wir immer wieder hören, wie ungesund es doch sei, so ist Fast Food nach wie vor ein allgegenwärtiges Thema. Gerade in unserer immer schnelllebigeren Gesellschaft gerät das Essen immer mehr zu einer „Nebensache“ – da ist man oftmals froh, wenn es schnell und unkompliziert geht. Dass dabei vielleicht ein bisschen die gesunde Ernährung auf der Strecke bleibt, nehmen viele dafür in Kauf – allerdings bedeutet Fast Food nicht unbedingt auch ungesunde Ernährung.

Wenn man Fast Food hört, denkt man automatisch an die großen Ketten – in Deutschland sind das effektiv die beiden großen Burgerläden, der Colonel mit dem Hähnchen, und die leckeren Sandwiches in einem Röhrenförmigen Brötchen. Welcher Laden dabei am besten ankommt, gleicht einer Glaubensfrage. Während das goldene M eher auf Familien und Kinder als Kunden setzt, scheint es beim König ein eher männlich dominiertes Klientel zu geben. Erstere legen vor allem Wert auf ihre Soßen und Aktionsprodukte, Letztere werben mit auf Flammen gegrilltem Fleisch und produzieren Geschmack eher aus den einzelnen Produkten. Hähnchen und Sandwiches sind dann eher ihre eigene Nische. Vor allem aber die Hähnchenschenkel, die es je nach Hungergrad in kleinen oder großen (Eimern) Mengen zu erstehen gibt, erfreuen sich in den letzten Jahren größerer Beliebtheit in Deutschland.

Sandwiches sind im Fast Food Kontext eher etwas für die „ernährungsbewussten“ – erwecken sie doch den Eindruck (aufgrund der vielen frischen Zutaten) als seien sie „gesund“. Der Ernährungsfaktor von Fast Food ist sicherlich ein zentrales, allerdings auch inflationär diskutiertes Thema. Jeder sollte dabei selbst wissen und entscheiden können, was er wie isst. Viel interessanter ist dagegen zu beobachten, inwiefern sich die Fast Food Szene in den letzten Jahren verändert hat.

Galten gerade im Burgerbereich früher definitiv die großen Ketten als Platzhirsche, so verbuchen sie mitunter seit einiger Zeit einen zurückgehenden Umsatz. Trotz vieler Versuche und Experimente wieder mehr Besucher in die Restaurants zu ziehen scheint es einen Wechsel der Bedürfnisse der Burgerfans zu geben. So sind vor allem die neuen, jungen Burgerketten im Aufschwung, die nicht mehr nur auf Schnelligkeit setzen, sondern ebenso in Atmosphäre und Hipness punkten können. Der Wert wird also verstärkt auch auf gelungene Präsentation der Produkte gelegt – die Hochkonjunktur von lieblos und auf Masse hergestellten Produkten in Pappkartons scheint vorbei.

Wer es dennoch „schnell“ im eigentlichen Sinne möchte, kann auch von einem der in den letzten Jahren zahlreich hervorgekommenen Foodtrucks profitieren. Hier gibt es an meist wechselnden Standorten zur Mittags- oder Abendessenzeit ausgewählte Produkte zu erstehen. Der Fokus liegt dabei im Normalfall auf wenigen Produkten, die allerdings mit einer gewissen Leidenschaft oder etwas „Besonderem“ hergestellt werden – regionale Produkte, liebevolle Zubereitung. Der Erfolg spricht für sich – in vielen Städten sind die fahrenden Imbissbuden nicht mehr wegzudenken.

Insgesamt dürfte also für fast jeden Geschmack das Richtige dabei sein. Ob es nun einer der großen Platzhirsche ist oder man lieber in modernem Ambiente seine Burger isst – Hauptsache ist, dass es schmeckt, und dass man nicht damit übertreibt sich ungesund zu ernähren.

Promis als Vorbilder

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, dass sich vor allem Heranwachsende bestimmte Idole oder Vorbilder suchen. Vor allem im frühen Jugendalter werden Personen als Projektionsfläche herangezogen, um sich selbst eine bestimmte Identität zu geben.

Durch die mittlerweile multimedial verwachsene Welt hat sich allerdings im Lauf der Zeit eine Veränderung der Art der Vorbilder ergeben. Wo früher noch in der Familie, bei den Verwandten oder im Freundeskreis nach Vorbildern gesucht wurde, sind es heute vor allem die Stars und Sternchen, die als Idole dienen.

Und klar – sie werden vor allem durch die populären Massenmedien als eine ganz begehrenswerte und außergewöhnliche Spezies dargestellt, bei denen man gut daran tut ihnen nachzueifern. Dabei gibt es allerdings diverse kleinere Unterschiede bei der Auswahl von Idolen.

Die konservativen Idole sind dabei vor allem Persönlichkeiten, die sich durch besondere Leistungen hervortun – am besten passen in diese Kategorie wohl Sportler. Bei ihnen rührt die Faszination vor allem daher, dass sie durch Anstrengung und besondere Leistung zu den Besten ihrer Art gehören. Sie haben aber einen vergleichweise „normalen“ Lebensstil.

Anders verhält es sich oft bei Musikern oder Schauspielern. Diese legen oft einen exzentrischen Lebensstil an den Tag und erwecken die Faszination vor allem daraus, dass man sich mit dieser Lebensweise identifiziert, oder zumindest stilistisch etwas damit anfangen kann. Gerade in der Teenagerzeit sind Jugendliche auf der Suche nach Identität und einer gewissen Zugehörigkeit – viele orientieren sich dann dabei an bekannten prominenten Persönlichkeiten, denn die gelten als „cool“ und „stilsicher“. Doch auch das Gegenteil ist möglich – eine bewusste Abgrenzung von der Masse durch das Huldigen von Ikonen der Gegenkultur – Kurt Cobain, James Dean – Außenseiter, die nicht wirklich in die klassische Gesellschaft passen, oder angepasst sein wollten. Auch politische Größen können zu Idolen aufgewertet werden – Che Guevaras Antlitz blickte wohl von so mancher Jugendzimmerwand.

Generell stellt sich dann natürlich die Frage, inwiefern Idole oder Vorbilder für Jugendliche in Ordnung sind. Natürlich ist das grundsätzlich schwierig zu beantworten. Personenkult ist ein schmaler Grat – allerdings schadet es kaum, wenn man Fan von bestimmten Prominenten ist. Kritischer wird es eher, wenn es sich bei den Verehrten Persönlichkeiten um problematische Individuen handelt, oder sich eine gewisse Obsession breit macht.

Ein bisschen schwärmen ist jedoch ok, und schließlich gibt es auch positive Vorbilder – gerade Stars, deren Image nicht nur auf Provokation aufgebaut ist, achten mittlerweile auch seht stark auf ihre Außenwirkung. Zudem beweisen Studien, dass Jugendliche ziemlich gut und reflektiert über Prominente und deren Wirkung urteilen können.

10 Orte die man besucht haben sollte

Wir haben es ja schon im vorherigen Blog Artikel angesprochen – es gibt auf der Welt unzählige Fleckchen, die einen Besuch wert sind. Es ist unmöglich dabei eine repräsentative Liste zu erstellen, die für jedermann gültig ist. Wir haben uns trotzdem daran gemacht und haben eine Liste von 10 Orten erstellt, die man erlebt haben sollte, bevor man irgendwann mal abtreten muss. Wir hoffen, dass wir dabei ein bisschen Inspiration geben und das Fernweh in Euch wecken.

Wie immer kann diese Liste komplett oder nur in Teilen übernommen werden und jederzeit nach den eigenen Wünschen und Ideen angepasst werden. Da kann man sich dann eine wundervolle Liste zum abhaken erstellen.

  1. Hagia Sophia in Istanbul – Das Wahrzeichen der türkischen Metropole. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch gleich noch eine Schifffahrt auf dem Bosporus machen.
  2. Bairro Alto in Lissabon – Ein unvergleichliches Ereignis, wenn man mit der Electrico durch das historische Stadtviertel fährt.
  3. Golden Gate Bridge – Das Wahrzeichen der Stadt der Hippies. Was kann es schöneres geben als über die Brücke zu gehen und dabei Musik aus den 60ern zu hören?
  4. Sagres – Dort befindet sich der südwestlichste Punkt Europas. Und das Städtchen hat unheimlich viel Charme – es fühlt sich an, wie das Ende der Welt.
  5. Finnland – die mystische Ruhe an einem der tausend Seen Finnlands. Wundervolle Natur paart sich mit absoluter Ruhe. Einmalig.
  6. Burj Khlaifa – das höchste Gebäude der Welt bietet eine atemberaubende Sicht auf Dubai. Und wenn man schon mal dort ist, kann man auch weitere Superlative erleben.
  7. Great Ocean Road in Australien – mutmaßlich eine der schönsten Routen der Welt. Besonders für Motorradfans geeignet. Ein unvergesslicher Trip
  8. Blaue Lagune in Island – Ein wahres Naturspektakel. Die heißen Quellen laden zum Baden ein. Auch sonst ist Island immer eine Reise wert – vor allem für Naturfreunde.
  9. Mittelerde live erleben in Neuseeland – Zugegeben, nicht gerade um die Ecke. Allerdings ein wirkliches Erlebnis.
  10. Angkor Wat in Kambodscha – Diese beeindruckende Tempelanlage wird sich für immer ins Gedächtnis brennen.

Vielleicht ist ja auch etwas für Euch dabei. Aber natürlich interessieren wir uns auch dafür, was Eure absoluten MUST GO Reiseziele oder Sehenswürdigkeiten sind. Schreibt uns doch Eure Geheimtipps in die Kommentare, oder auf Facebook, oder bei Twitter, wir sind gespannt. Die Checkliste 10 Orte die man besucht haben sollte steht Euch wie schon erwähnt zur freien Verfügung und kann adaptiert werden – für Eure persönliche To Do List nach Eurem Geschmack.

Die Weltwunder der Erde

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Schon immer waren die Menschen besonders fasziniert von der Baukunst. Durch die stetige Weiterentwicklung und ureigenste Erfahrungen und Techniken entwickelten sich somit bereits in der Antike Bauwerke, die an Imposanz und Großartigkeit kaum zu beschreiben sind. Der griechische Schreiber Antipatros von Sidan nahm diese Entwicklungen zum Anlass um bereits im 2. Jahrhundert vor Christus eine Liste der sieben Weltwunder zu erstellen – als eine Art Reiseführer für Zeitgenossen.

Die Zahl sieben ist dabei keinesfalls zufällig gewählt. Sieben galt in der Antike als eine vollkommene und reine Zahl. Durch die Anhäufung von sieben Weltwundern, sollte ihre durchaus schon von Vornherein vorhandene Bedeutung noch einmal zusätzlich erhöhen.

Die Sieben Weltwunder der Antike sind das Grabmal des König Mausolos II., die Hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon, der Koloss von Rhodos, der Leuchtturm von Pharos, die Pyramiden von Gizeh, der Tempel der Artemis in Ephesos und die Zeus Statue des Phidias von Olympia. Wer nun allerdings akute Reiselust und Fernweh verspürt, der kommt zumindest bei sechs davon (teils deutlich) zu spät. Bis auf die noch immer weltberühmten Pyramiden von Gizeh sind nämlich alle restlichen Weltwunder durch Brände, Erdbeben oder ähnliche Umstände zerstört worden.

Weil sich im Lauf der Jahrhunderte aber eine ganze Menge an neuen imposanten Bauwerken angehäuft hat, wurde im Jahr 2007 die Liste der neuen Weltwunder bekanntgegeben. Darauf befinden sich eine Vielzahl an heute beliebte Sehenswürdigkeiten. Das Taj Mahal, die Christusstatue in Rio, die chinesische Mauer, die Maya Ruinen Chichen Itza, die Inkaruine Macchu Picchu, das Kolosseum in Rom sowie die Felsenstadt Petra in Jordanien.

Des weiteren gibt es weitere inoffizielle Kategorien für Weltwunder. Imposante Bauwerke der Neuzeit, wie das Empire State Building oder interessante architektonische Meisterleistungen wie der Eurotunnel werden immer wieder genannt. Auch für Naturwunder gibt es eine separate Liste. Dort findet man zum Beispiel die Halong Bucht in Vietnam, oder den Amazonas. Selbstverständlich handelt es sich dabei aber immer nur um kleine Auszüge, denn wie viele von uns wissen ist die Welt reich an schönen Bauwerken oder Fleckchen Erde, sodass am Ende jeder selbst entscheiden kann, ob der diese Listen als repräsentativ findet.

Wir haben Euch zur Orientierung die sieben Weltwunder der Antike und die sieben Weltwunder der Neuzeit in einer Checkliste aufgelistet. Diese könnt Ihr dann ganz nach Euren Wünschen und Vorlieben zum Beispiel so anpassen, dass alle Orte aufgelistet werden, die ihr im Leben gerne einmal besuchen würdet. Ein paar weitere Anregungen dazu geben wir Euch in unserem nächsten Blogeintrag.

Was tun bei einer Erkältung?

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Auch wenn das Wetter momentan noch einigermaßen mitspielt, so steht uns der nasskalte Herbst doch deutlich bevor. Besonders abends und nachts sinken die Temperaturen schon erheblich. Das heißt auch: allerhöchste Erkältungsgefahr – denn gerade bei so wechselhaftem Wetter, kann man sich schnell einen Zug einfangen, und dann kann es ganz schnell gehen. So eine Erkältung ist zwar eine relativ „leichte“ Krankheit, doch kann sie körperlich ganz schön an die Substanz gehen. Wohl beraten ist man dann, wenn man sich mit einigen Hausmittelchen zu helfen weiß.

So hilft es zum Beispiel wenn man große Mengen Tee zu sich nimmt. Der beruhigt nämlich den gereizten Hals und tut gut. Besonders der in Drogerien und Apotheken erhältliche Husten und Bronchialtee unterstützt mit seiner Kräutermischung den Heilungsprozess. Ein Geheimtipp aus Omas Hausmittelfundus ist Ingwer. Den kann man kauen oder aber ebenfalls als Tee aufbrühen. Dazu schneidet man kleine Stückchen Ingwer und kocht sie mit heißem Wasser auf. Etwas Honig dazu – und die Bakterien werden regelrecht weggebrannt. Aber Achtung: Geschmacklich ist das (eben aufgrund der leichten Schärfe) nicht jedermanns Sache. Da ist die heiße Zitrone schon tauglicher für die Allgemeinheit. Die kocht man sich analog zum Ingwer auf.

Auch das Inhalieren hilft bei einer schnelleren Genesung, denn die ätherischen Dämpfe von Kamillentee – oder der bereits genannten Husten und Bronchialmischung – bekämpfen die Bakterien und machen kurzzeitig auch mal die Nebenhöhlen frei.  Wer keine Inhalationshilfen zuhause hat, braucht lediglich einen Topf in dem der Tee gekocht wird, und ein Handtuch. Das Handtuch wirft man sich dann über den Kopf, legt sich über den Topf und atmet tief durch Mund und Nase abwechselnd ein.

Für fiebrige Patienten sind Wadenwickel immer noch die Klassiker der Hausmittel. Das dient dazu die Wärme aus dem Körper zu entziehen – jedoch sollte man ein bisschen auf den Kreislauf achten, denn der wird dadurch ebenfalls belastet. In der Checkliste Was tun bei einer Erkältung und Fieber haben wir die Tipps noch einmal zusammengetragen. Um einer Erkältung vorzubeugen und anderweitig gut über die kalte Jahreszeit zu kommen, hilft die Checkliste  Im Winter den Körper pflegen. Und wenn alles nichts hilft, oder es mal schneller gehen muss – dann bleibt nur ein Arztbesuch.

Den Alltag meistern

Man kennt das ja. Wenn man schon den ganzen Tag in der Arbeit verbringt, will man die kostbare freie Zeit so effektiv nutzen wie nur möglich. Dennoch fallen ständig Arbeiten im Alltag an, die sich nicht vermeiden lassen und trotzdem Zeit kosten. Dazu zählen vor allem das Waschen, Bügeln, Kochen und Putzen. Lebt man nicht in familiären Verhältnissen, die eine Arbeitsteilung ermöglichen, stellen gerade diese Tätigkeiten gerne auch mal den Zeitplan auf den Kopf, denn man kommt schlichtweg kaum umher ab und an eine Maschine zu waschen oder die Wohnung sauber zu halten.

Machen wir uns nichts vor – es gibt keine wirkliche Möglichkeit um einem die Tätigkeiten an sich zu ersparen. Das kochen kann man zwar dadurch umgehen, dass man Take Outs und Lieferdienste beansprucht – das geht aber mindestens auf den Geldbeutel und steht sicherlich auf Dauer auch einer ausgewogenen Ernährung entgegen. Dennoch gibt es die Möglichkeit sich einiges an Zeit zu ersparen, wenn man diese Tätigkeiten verrichten muss. Dazu zählt vor allem das richtige Vorausplanen. Und da kommen wir ins Spiel.

So kann man sich zum Beispiel ein Rotationssystem einrichten, mit festen Wochentagen für bestimmte Tätigkeiten. Dann richtet man sich zum Beispiel den Donnerstag als Waschtag ein und erledigt die Wäsche eben an genau diesem Tag. Gebügelt wird einen Tag später, wenn die Wäsche trocken ist. Dafür wird jeden Dienstag eine generelle Grundreinigung vorgenommen.

Mithilfe von Checklisten kann man sich ganz einfach einen Arbeitsablauf aufschreiben und befolgen. Gleichzeitig kann so sichergestellt werden, dass immer alle benötigten Putzmittel / Waschmittel vorhanden sind und gegebenenfalls gleich eine Einkaufsliste geschrieben werden.

Die kommt auch beim Kochen zugute. Wer schon im Voraus plant, was gekocht werden soll, kann gezielt nach Rezept einkaufen gehen und spart sich so viel Zeit im Supermarkt. Entsprechende Rezepte oder Anregungen gibt es (Internet sei Dank) zuhauf. Auch gibt es auf den gängigen Plattformen (Youtube z.B.) genügend sogenannter Life Hacks, die einem Tipps geben wie man Wäsche einfach zusammenlegt oder am besten Hemden bügelt.

Natürlich braucht das alles eine gewisse Eingewöhnungszeit, allerdings werden sich die Abläufe einspielen, und wenn sie es erst einmal sind, gehen auch die mitunter nervigen Aufgaben des Alltags besser und leichter von der Hand. In unserem Archiv finden sich zu den Stichpunkten Putzen, Waschen, Bügeln und Kochen auch einiges, das vielleicht schon einmal helfen könnte.

Kollegiales Verhalten am Arbeitsplatz

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Egal ob für Neulinge oder alte Hasen – das Arbeitsklima im Betrieb ist ein wichtiger Faktor der nicht unterschätzt werden sollte. Denn eines ist klar: glückliche und zufriedene Menschen sind produktiver als diejenigen, die sich durch ihren Arbeitsalltag kämpfen müssen. Herrscht ein gutes Arbeitsklima im Betrieb, ist alles klar, allerdings stoßen viele Menschen an ihre Grenzen, wenn die Umgangsformen in der Arbeit eher unterkühlt und unfreundlich sind. Dabei gibt es einige Aspekte, die jeder Einzelne für sich selbst beachten kann um zu einer besseren Atmosphäre beizutragen.

Es gibt eine zentrale Erkenntnis, die dafür wichtig ist: Jeder Mitarbeiter trägt seinen Teil zum Betriebsklima bei. Gedanken wie „Was kann ich als Einzelner schon bewirken“ sind also hemmend und kontraproduktiv. Als wichtigstes Gut in der Arbeit gilt die Kommunikation. Dazu gehören zwar auch informelle Gespräche, allerdings soll der Fokus hier zuerst auf den Kommunikationsablauf bezüglich der Arbeit stehen. E-Mails sind heute aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken, sind allerdings aber auch ein Brutherd für Missverständnisse oder unklare Aussagen. Das persönliche Gespräch ist also (sofern möglich) immer dem Schriftverkehr vorzuziehen. Im Bestfall fasst man das persönlich besprochene noch einmal kurz schriftlich zusammen – so vermeidet man, dass Unklarheiten herrschen und kann doch auch auf eventuelle Probleme direkter reagieren.

Für ein gutes Betriebsklima sorgt allerdings auch der schon angesprochene informelle Austausch. Mit den Kollegen Smalltalk führen, zum Geburtstag gratulieren, über den vorhergegangen Urlaub sprechen oder Ähnliches zeigen ein generelles Interesse an den Mitmenschen. Und durch eben solche Themen kommt man leicht ins Gespräch. Gemeinsame Ausflüge in die Kantine oder zur Kaffeepause regen ebenfalls ein besseres Miteinander an.

Eine weitere Möglichkeit stellen gemeinsame Aktivitäten dar. Das kann ein gemeinsames Essen mit der ganzen Abteilung sein, oder kleinere Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Bummel über den Weihnachtsmarkt oder ein Abend beim Bowlen. Wichtig ist hierbei nur, dass die Mitarbeiter nicht generell so überlastet sind, dass sie solche Veranstaltungen als lästige Pflicht ansehen.

Elementar wichtig ist es auch ab und an mal ein Lob für gute Arbeit auszusprechen. Das bessert die Stimmungslage enorm auf. Wird man selbst gelobt, sollte man am besten becheiden aber dankbar reagieren („Vielen Dank, ich freue mich über das Lob“). Wenn man das Lob herunterspielt zeigt man, dass man die Aussagen des Gegenüber nicht wirklich ernst nimmt. Außerdem gilt immer selbst ein Vorbild zu sein. Man kann nicht von Anderen bestimmte Verhaltensweisen verlangen, wenn man sich selbst nicht nach diesem Muster gibt.

Sollte es Anlass zur Kritik geben, ist es ratsam diese offen und konstruktiv vorzutragen. Nichts ist schlimmer als hintenrum über Kollegen und deren Arbeit zu lästern. Auch unreflektierte Vorwürfe führen nicht zu einer Lösung des Problems. Wenn es Situationen gibt, in denen Unstimmigkeiten aufkommen greift das Prinzip der Kommunikation. Vernünftig und sachlich über alles reden ist zielführend und trägt sicher zu einer Verbesserung bei.

In der Checkliste Kollegiales Verhalten am Arbeitsplatz haben wir die wichtigsten Punkte aufgelistet. Wie immer kann jede Checkliste aber auch nach den eigenen Bedürfnissen und Erfahrungen angepasst werden, und gegebenenfalls mit Kollegen geteilt und gemeinsam genutzt werden.

Präsentationsprofi werden

Es ist eines der Klassikerthemen, an denen nahezu niemand im Leben vorbeikommt. Egal ob in Schule, Ausbildung, Studium oder im späteren Berufsleben – Präsentationen und Vorträge hat jeder immer mal wieder vorzutragen. Während das manchen schon beim bloßen Gedanken die Schweißperlen auf die Stirn treibt, haben Andere schon eine gewisse Routine und Sicherheit. Allerdings gibt es für jedermann einige ganz elementare Dinge zu beachten, die einen Vortrag erheblich aufwerten.

Generell gilt: Vorbereitung ist alles. Dazu zählt in erster Linie auch die Vorbereitung des Raumes und der Medien. Ist der Einsatz technischer Geräte geplant, so ist es sinnvoll schon im Vorfeld deren Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Nichts ist schlimmer, als wenn der geplante Beitrag ins Wasser fällt, weil ein Beamer nicht funktioniert. Bei Power Point Präsentationen sollte man außerdem sicherstellen, dass die einzelnen Dateiformate auch auf dem Rechner, auf dem die Präsentation abgespielt wird kompatibel sind.

Apropos Power Point. Hier sind auch einige Faustregeln zu beachten. Auf den Folien sollten nur die wichtigsten Stichpunkte enthalten sein. Zu volle Folien lenken die Aufmerksamkeit der Zuhörer nur vom Redner ab. Die Schriftgröße sollte 18 Punkt nicht unterschreiten – man muss schließlich bedenken, dass auch in den letzten Reihen die Schrift noch gelesen kann. Bei der Schriftart sollte auf gängigen Standard gesetzt werden – das ist einerseits eine Frage der Kompatibilität und andererseits geht es auch hier in Erster Linie um Lesbarkeit. Auf Effekte oder bunte fliegende Animationen sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Inhaltlich sollte der Redner natürlich über sein Thema bescheid wissen. Karten mit Stichpunkten sind erlaubt, ablesen sollte aber in jedem Falle vermieden werden. Beim Reden ist es außerdem wichtig darauf zu achten laut und deutlich zu sprechen. Klar, man ist vielleicht nervös und aufgeregt – es bringt aber niemanden weiter, wenn diese Nervosität durch unverständliches in sich hinein nuscheln zum Ausdruck gebracht wird. Wer denselben Vortrag öfter hält, wird mit der Zeit im Normalfall sicherer – für neue Präsentationen bietet es sich an zuhause vor dem Spiegel zu üben (oder mit der Frau / Freundin / Mitbewohnern)

Die Körperhaltung spielt ebenfalls eine (oft unterschätzte) Rolle. Am besten ist ein fester Stand und etwas Bewegung im Raum. Zu wildes gestikulieren wird allerdings bisweilen als störend empfunden. Vermeiden sollte man tunlichst auch den Zuhörern den Rücken zuzuwenden. Mit einem sympathischen Lächeln auf den Lippen, wird man im Zweifel dann auch noch den letzten Zweifler auf seine Seite ziehen.

Die Checkliste Präsentation und Präsentationstechnik greift diese Themen alle noch einmal auf. Hier kann man sich einmal bei einer Übungsrunde mit einem neutralen Zuhörer selbst testen. Alle Faktoren die erfüllt sind, werden dabei einfach abgehakt. Die Checkliste Präsentionstechnik vorbereiten hilft dann noch einmal detaillierter dabei, dass die Medien auch wirklich funktionieren.

Mit diesen Tipps und Kniffen steht einer gelungenen Präsentation nichts mehr im Weg, und so kann jeder zum absoluten Profi werden, wenn es um Vorträge geht.