Präsentationsprofi werden

Es ist eines der Klassikerthemen, an denen nahezu niemand im Leben vorbeikommt. Egal ob in Schule, Ausbildung, Studium oder im späteren Berufsleben – Präsentationen und Vorträge hat jeder immer mal wieder vorzutragen. Während das manchen schon beim bloßen Gedanken die Schweißperlen auf die Stirn treibt, haben Andere schon eine gewisse Routine und Sicherheit. Allerdings gibt es für jedermann einige ganz elementare Dinge zu beachten, die einen Vortrag erheblich aufwerten.

Generell gilt: Vorbereitung ist alles. Dazu zählt in erster Linie auch die Vorbereitung des Raumes und der Medien. Ist der Einsatz technischer Geräte geplant, so ist es sinnvoll schon im Vorfeld deren Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Nichts ist schlimmer, als wenn der geplante Beitrag ins Wasser fällt, weil ein Beamer nicht funktioniert. Bei Power Point Präsentationen sollte man außerdem sicherstellen, dass die einzelnen Dateiformate auch auf dem Rechner, auf dem die Präsentation abgespielt wird kompatibel sind.

Apropos Power Point. Hier sind auch einige Faustregeln zu beachten. Auf den Folien sollten nur die wichtigsten Stichpunkte enthalten sein. Zu volle Folien lenken die Aufmerksamkeit der Zuhörer nur vom Redner ab. Die Schriftgröße sollte 18 Punkt nicht unterschreiten – man muss schließlich bedenken, dass auch in den letzten Reihen die Schrift noch gelesen kann. Bei der Schriftart sollte auf gängigen Standard gesetzt werden – das ist einerseits eine Frage der Kompatibilität und andererseits geht es auch hier in Erster Linie um Lesbarkeit. Auf Effekte oder bunte fliegende Animationen sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Inhaltlich sollte der Redner natürlich über sein Thema bescheid wissen. Karten mit Stichpunkten sind erlaubt, ablesen sollte aber in jedem Falle vermieden werden. Beim Reden ist es außerdem wichtig darauf zu achten laut und deutlich zu sprechen. Klar, man ist vielleicht nervös und aufgeregt – es bringt aber niemanden weiter, wenn diese Nervosität durch unverständliches in sich hinein nuscheln zum Ausdruck gebracht wird. Wer denselben Vortrag öfter hält, wird mit der Zeit im Normalfall sicherer – für neue Präsentationen bietet es sich an zuhause vor dem Spiegel zu üben (oder mit der Frau / Freundin / Mitbewohnern)

Die Körperhaltung spielt ebenfalls eine (oft unterschätzte) Rolle. Am besten ist ein fester Stand und etwas Bewegung im Raum. Zu wildes gestikulieren wird allerdings bisweilen als störend empfunden. Vermeiden sollte man tunlichst auch den Zuhörern den Rücken zuzuwenden. Mit einem sympathischen Lächeln auf den Lippen, wird man im Zweifel dann auch noch den letzten Zweifler auf seine Seite ziehen.

Die Checkliste Präsentation und Präsentationstechnik greift diese Themen alle noch einmal auf. Hier kann man sich einmal bei einer Übungsrunde mit einem neutralen Zuhörer selbst testen. Alle Faktoren die erfüllt sind, werden dabei einfach abgehakt. Die Checkliste Präsentionstechnik vorbereiten hilft dann noch einmal detaillierter dabei, dass die Medien auch wirklich funktionieren.

Mit diesen Tipps und Kniffen steht einer gelungenen Präsentation nichts mehr im Weg, und so kann jeder zum absoluten Profi werden, wenn es um Vorträge geht.

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