Kollegiales Verhalten am Arbeitsplatz

kollegen

Egal ob für Neulinge oder alte Hasen – das Arbeitsklima im Betrieb ist ein wichtiger Faktor der nicht unterschätzt werden sollte. Denn eines ist klar: glückliche und zufriedene Menschen sind produktiver als diejenigen, die sich durch ihren Arbeitsalltag kämpfen müssen. Herrscht ein gutes Arbeitsklima im Betrieb, ist alles klar, allerdings stoßen viele Menschen an ihre Grenzen, wenn die Umgangsformen in der Arbeit eher unterkühlt und unfreundlich sind. Dabei gibt es einige Aspekte, die jeder Einzelne für sich selbst beachten kann um zu einer besseren Atmosphäre beizutragen.

Es gibt eine zentrale Erkenntnis, die dafür wichtig ist: Jeder Mitarbeiter trägt seinen Teil zum Betriebsklima bei. Gedanken wie „Was kann ich als Einzelner schon bewirken“ sind also hemmend und kontraproduktiv. Als wichtigstes Gut in der Arbeit gilt die Kommunikation. Dazu gehören zwar auch informelle Gespräche, allerdings soll der Fokus hier zuerst auf den Kommunikationsablauf bezüglich der Arbeit stehen. E-Mails sind heute aus keinem Unternehmen mehr wegzudenken, sind allerdings aber auch ein Brutherd für Missverständnisse oder unklare Aussagen. Das persönliche Gespräch ist also (sofern möglich) immer dem Schriftverkehr vorzuziehen. Im Bestfall fasst man das persönlich besprochene noch einmal kurz schriftlich zusammen – so vermeidet man, dass Unklarheiten herrschen und kann doch auch auf eventuelle Probleme direkter reagieren.

Für ein gutes Betriebsklima sorgt allerdings auch der schon angesprochene informelle Austausch. Mit den Kollegen Smalltalk führen, zum Geburtstag gratulieren, über den vorhergegangen Urlaub sprechen oder Ähnliches zeigen ein generelles Interesse an den Mitmenschen. Und durch eben solche Themen kommt man leicht ins Gespräch. Gemeinsame Ausflüge in die Kantine oder zur Kaffeepause regen ebenfalls ein besseres Miteinander an.

Eine weitere Möglichkeit stellen gemeinsame Aktivitäten dar. Das kann ein gemeinsames Essen mit der ganzen Abteilung sein, oder kleinere Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Bummel über den Weihnachtsmarkt oder ein Abend beim Bowlen. Wichtig ist hierbei nur, dass die Mitarbeiter nicht generell so überlastet sind, dass sie solche Veranstaltungen als lästige Pflicht ansehen.

Elementar wichtig ist es auch ab und an mal ein Lob für gute Arbeit auszusprechen. Das bessert die Stimmungslage enorm auf. Wird man selbst gelobt, sollte man am besten becheiden aber dankbar reagieren („Vielen Dank, ich freue mich über das Lob“). Wenn man das Lob herunterspielt zeigt man, dass man die Aussagen des Gegenüber nicht wirklich ernst nimmt. Außerdem gilt immer selbst ein Vorbild zu sein. Man kann nicht von Anderen bestimmte Verhaltensweisen verlangen, wenn man sich selbst nicht nach diesem Muster gibt.

Sollte es Anlass zur Kritik geben, ist es ratsam diese offen und konstruktiv vorzutragen. Nichts ist schlimmer als hintenrum über Kollegen und deren Arbeit zu lästern. Auch unreflektierte Vorwürfe führen nicht zu einer Lösung des Problems. Wenn es Situationen gibt, in denen Unstimmigkeiten aufkommen greift das Prinzip der Kommunikation. Vernünftig und sachlich über alles reden ist zielführend und trägt sicher zu einer Verbesserung bei.

In der Checkliste Kollegiales Verhalten am Arbeitsplatz haben wir die wichtigsten Punkte aufgelistet. Wie immer kann jede Checkliste aber auch nach den eigenen Bedürfnissen und Erfahrungen angepasst werden, und gegebenenfalls mit Kollegen geteilt und gemeinsam genutzt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.