Semesterferien – was nun?

Sie gehören zum Studium einfach dazu – und gerade wenn man das erste Mal Semesterferien hat, erfreut man sich daran, so lange am Stück einfach „frei“ zu haben. Und gewissermaßen bieten die Semesterferien auch zahlreiche Möglichkeiten, die man so sonst im Leben nur schwer findet – allerdings ist es bisweilen auch nicht alles eitel Sonnenschein, wie es den Anschein macht.

Wenn die Semesterferien nun bald wieder beginnen, atmen viele Studenten erst einmal durch und freuen sich, endlich wieder etwas Zeit für Dinge neben dem Studium zu haben. Und klar, 2 Monate durchgehend frei zu haben klingt wahnsinnig verlockend, allerdings ist es oftmals nicht so einfach.

In vielen Studiengängen beginnt mit den Semesterferien auch gleichzeitig erstmal die Prüfungsphase, sodass an Entspannung erst einmal nicht zu denken ist. Auch sind viele Aufgaben, wie zum Beispiel Seminararbeiten für die vorlesungsfreie Zeit angedacht, sodass man oftmals (und vA in den höheren Semestern) kaum mehr von klassischen Ferien sprechen kann.

Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht, und man hat insofern alleine einen Vorteil, als dass man sich seine Arbeit selbst einteilen kann. Es spielt also weniger eine Rolle wann und wo man etwas erledigt, es kommt eher darauf an, dass man es erledigt.

Und natürlich bietet die vorlesungsfreie Zeit auch eine Fülle an Möglichkeiten, die man wundervoll nutzen kann. So kann man es sich auch mal leisten wieder auszuschlafen und einfach in den Tag hinein zu leben, wenn man nicht wie sonst schon um acht Uhr in der Vorlesung sitzen muss.

Über den Zeitraum der Semesterferien bietet sich auch genügend Zeitpuffer um auch ungewöhnliche oder exotische Ziele zu bereisen – auf eine vierwöchige Entdeckungstour durch Südostasien macht man sich als Vollerwerbstätiger eben dann doch seltener auf.

Aber auch die zwischenmenschlichen Kontakte, die man vielleicht gerade während der stressigen Prüfungsphase etwas vernachlässigt hat, kann man in den Ferien wieder voll aufleben lassen. Spontane (oder geplante) Parties, Wochenendtrips oder einfach mal ein entspannter Kaffeekranz am Nachmittag – alles kein Problem. Die vorlesungsfreie Zeit ist auch perfekt dafür geeignet, endlich wieder ein bisschen mehr für sich selbst zu tun. Wieder mehr Sport machen bringt den eingerosteten Körper auf Touren.

Was man laut Experten allerdings nicht vernachlässigen sollte, ist ein regelmäßiges Lernen. Wer während der gesamten Ferien nichts tut, läuft schnell Gefahr den Lernstoff einfach wieder zu „vergessen“. Besser ist es also, wenn man sich auch zwischendurch immer mal wieder einzelne Lerntage einrichtet um den Stoff zu wiederholen, oder sich gezielt weiterzubilden. Das Aufschieben etwaiger Aufgaben an das Ende der Ferien ist ebenfalls kontraproduktiv – die ganze Erholung macht man sich dann nämlich durch den damit verbundenen Stress gleich wieder kaputt.

Wir haben Euch eine Checkliste Semesterferien mit einigen Ideen gebastelt – die könnt ihr wie immer übernehmen und nach Euren eigenen Bedürfnissen anpassen. Außerdem findet ihr bei uns auch zahlreiche weitere nützliche Checklisten für Studenten.

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