Tipps zum Umweltschutz im Arbeitsleben

Besonders in den letzten Jahren ist das Thema Umweltschutz in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Und nicht nur „Eine unbequeme Wahrheit“ hat dabei den Stein des Anstoßes gegeben, nein, vermutlich sind die ersten Auswirkungen eines Klimawandels schon am eigenen Leib zu spüren. Besonders im letzten Jahr waren vielerorts Rekordtemperaturen zu spüren, und man muss der Wahrheit ins Auge blicken, dass besonders in Sachen CO2 Ausstoß und generellem Umweltschutz sehr vieles in Schieflage geraten ist.

Doch gerade dabei gilt es nun anzusetzen. Berechtigterweise kann man nun fragen, welchen Einfluss man als Einzelner schon auf das Große und Ganze haben kann. Hier geht es aber eben darum auch im Kleinen mit gutem Beispiel voran zu gehen und im Besten Falle eine Vorbildfunktion einzunehmen, der Andere nacheifern können. Nur wenn irgendwann ein Anfang gemacht wird, kann der Stein schließlich ins Rollen gebracht werden.

Doch nicht nur im Privatleben kann der persönliche Umweltschutz noch ausgiebiger zelebriert werden, auch und besonders im Arbeitsleben kann man einige Dinge beachten, um generell eine bessere Energiebilanz aufzuweisen. Im Büro sind das oftmals nur minimale Umstellungen, die einen am Ende ein reines Gewissen haben lassen.

Dafür kann man zum Beispiel den Papierverbrauch reduzieren. Schließlich muss nicht alles immer gleich ausgedruckt werden. Auch Wiederverwerten ist angesagt – Fehldrucke oder alte Präsentationen können als Schmierpapier ihr Revival feiern. Und wenn dann schon Papier benutzt wird, warum dann nicht auf recyceltes Papier in der Firma umsteigen – schließlich kann man auch darauf drucken.

Die Umwelt freut sich außerdem, wenn im Büro eine generelle und sinnvolle Mülltrennung vollzogen wird. Das ist nämlich überhaupt nicht schwer und hilft sehr viel. Statt noch mehr Müll durch DVDs und CDs zu erschaffen, ist es sinnvoller Daten durch USB Sticks oder generell digital zu übertragen.

Öko ist auch das Stichwort beim Büromaterial. Wiederbefüllbare Stifte und Marker sind das Zauberwort. Außerdem gibt es mittlerweile viele umweltfreundliche Varianten, die nicht mit Lösungsmitteln funktionieren, sondern auf Wasserbasis. Wenn man im Büro auf diese Utensilien umstellt, hat man nachhaltig etwas für die Umwelt getan.

Besonderer Knackpunkt – besonders bei der Energiebilanz – sind aber nach wie Vor die elektrischen Geräte. Diese sind zwar im Büroalltag nicht wegzudenken, allerdings haben viele neue Geräte auch ein Umweltsiegel und arbeiten daher besonders stromsparend. Diesen Effekt kann man zusätzlich unterstützen, indem man in den Systemeinstellungen die Energieoptionen bearbeitet. Besonders Monitore sind nämlich heimliche Stromfresser und lassen sich bei Nichtbenutzung auch automatisch abschalten.

Nicht gebrauchte Gerätschaften sollten allerdings generell komplett ausgeschaltet werden. Das gilt auch für Heizungen. Wer sinnvoll lüftet (Stoßlüften) spart unter Umständen einiges an Heizkosten. Besonderes Augenmerk sollte auf Heizung in Einzelbüros gelegt werden, wenn der Inhaber gerade im Urlaub ist – sonst heizt man quasi für die Katz.

Es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Punkte, wie man im Arbeitsalltag etwas für die Umwelt tun kann – diese Punkte sind nur eine erste Anregung. Wir haben in der Checkliste Umweltschutz im Büro alles noch einmal aufgeschrieben – wie immer kann diese Checkliste aber ganz einfach an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die Umwelt geht uns schließlich alle an.

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