Das Duell: Stadt vs. Land – wo lebt es sich besser?

Manche unter uns kennen die Situation. Man lernt jemanden kennen, und es kommt unweigerlich zur Frage „Woher kommst Du?“. Wer allerdings am Land wohnt, beantwortet diese Frage meist, mit der am nächsten gelegenen Stadt. Das mag pragmatische Gründe haben, denn schließlich kann nicht jeder mit der geographischen Lage von kleinen Orten aufwarten – allerdings hat es den Anschein als würden (vor allem junge) Menschen ihren Wohnort am Land gerne verschweigen.

Doch woran liegt das? Auch in den letzten Jahren ist in bestimmten Gebieten eine regelrechte Landflucht zu erkennen. Ist das Leben am Land so viel „schlechter“ als in der Stadt? Wir möchten uns heute einmal mit genau dieser Frage beschäftigen und beleuchten daher das ewige Duell Stadt vs. Land – wo lebt es sich besser?

Die Vorteile des Lebens in der Stadt liegen auf den ersten Blick direkt auf der Hand. Die Industrie zieht es zumeist in städtische Gebiete oder Ballungsräume – man kann also davon ausgehen, dass das generelle Jobangebot in städtischen Gebieten „besser“ oder zumindest umfangreicher ausfällt. Durch den öffentlichen Personennahverkehr erspart man sich zudem oftmals ein Auto, was sich durchaus positiv auf die monatlichen Grundkosten auswirkt und einem zudem die lästige Parkplatzsuche erspart. Allerdings wiegt sich dieser Vorteil oft mit erhöhten Lebenshaltungskosten auf, da die Mietpreise in der Stadt im Normalfall höher sind als in ländlichen Gebieten.

Punkten kann die Stadt außerdem mit dem kulturellen Angebot. Das reicht von Sport- und Freizeitmöglichkeiten über Kinos und Theater, bis hin zu Museen oder Konzertveranstaltungen. Auch das kulinarische Angebot ist in großen Städten sehr viel vielschichtiger als es am Land sein kann. Auch eine große Einkaufsstraße findet sich nur in städtischen Gebieten. Was in Zeiten des Online Shopping für Technik und Klamotten wohl verschmerzbar ist, wird komplizierter, wenn es darum geht außergewöhnliche Lebensmittel oder Nischenartikel zu bekommen (z.B. Asia Shops oder Vintage Läden).

Generell ist die Stadt wesentlich anonymer. Man wird also durchaus nicht von jedem erkannt, wenn man in der Kneipe mal ein Bier zu viel trinkt, allerdings hat diese Anonymität natürlich auch seine Schattenseiten – man kann sich eben nicht mal schnell vom Nachbarn irgendwelche Werkzeuge leihen, weil man den im schlimmsten Falle nicht einmal kennt. Wer gerne viel Platz hat ist in der Stadt außerdem nicht immer gut aufgehoben. Je nach Standort sind die Mietpreise horrend hoch, sodass man sich oftmals mit wenig Lebensraum zufrieden geben muss. Für viele kann da nicht einmal ein besseres Angebot an Ärzten und Fachärzten, sowie meist besserer (schnellerer) Anschluss an die moderne Welt hinwegtäuschen.

Hier kann wiederum das Landleben punkten. Die Mietpreise (oder Baupreise) liegen im Normalfall weit unter dem Satz der Städte. Außerdem hat das Landleben den Vorteil, dass man die Natur (so man will) direkt vor der Haustüre hat. Sei es in Form eines großen Gartens, oder eben durch die idyllische Lage an sich. Die frische Luft und der niedrige Lärmpegel geben ihr Übriges dazu – ein Luxus von dem Stadtbewohner oftmals nur träumen können. Wer außerdem vierbeinige Mitbewohner hat, wird ebenfalls die Vorteile des Landlebens spüren, denn es ist genügend Platz für Auslauf und Spielraum. Der beste Freund des Menschen wird es danken. Parkplatzsuche hat sich ebenfalls erledigt, denn wenn es sowieso so viel Platz gibt, wird auch der eigene fahrbare Untersatz ein Stellplatz finden.

Allerdings, und das ist wiederum die Krux, ist man am Land meist auf ein Auto angewiesen. Die Anbindung an den ÖPNV ist oft zwar vorhanden, allerdings nur in geringem Maße, sodass vor allem die feierwütigen Jugendlichen immer mindestens einen Fahrer brauchen, um überhaupt zum Feiern zu kommen. So ist es auch generell schwieriger „spontan“ zu sein, denn wenn das nächste Kino eine halbe Stunde entfernt ist, geht man eben nicht mal eben aus Jux und Dollerei vorbei und sieht sich einen Film an.

Allerdings wird am Land die Gemeinschaft meist noch groß geschrieben. Man kennt sich, und man hilft sich aus. Gerade bei Jugendlichen ergeben sich hier viele Cliquen, die dann eben nicht in den großen Clubs der Stadt feiern, sondern eher „am Dorf“ unter sich Party machen. Hier sitzt jeder im gleichen Boot. Möglichkeiten gibt es schließlich auch dafür zuhauf. Wo in der Stadt kann man denn einfach spontan zum Campen ums Lagerfeuer zusammen kommen?

Wie man sieht gibt es zahlreiche Vor- und Nachteile beider Varianten. Wo man lieber lebt ist also in letzter Konsequenz eine Grundsatzentscheidung. Gerade jüngere Menschen profitieren oft von den zahlreichen Möglichkeiten und Angeboten des städtischen Lebens. Am Land bekommt man allerdings dann auch dauerhaft ein etwas entschleunigtes Leben geboten, welches man sonst im Urlaub so dringend sucht. Wer etwas zwischendrin sucht, kann sich ja auch in eine der zahlreichen kleinen Peripherieorte von größeren Städten ansiedeln, da bekommt man das beste aus beiden Welten geboten. Wir haben in der Checkliste Stadt vs. Land – wo wohnt man besser noch einmal alle Vor- und Nachteile aufgelistet. Wo wohnt ihr lieber? Schreibt uns einen Kommentar und erzählt uns Eure Erfahrungen.

Thema: Flirten

Um kaum ein anderes Thema ranken sich so viele Mythen, Ratschläge, Unsicherheiten und Theorien – klar, es handelt sich um das Flirten. Zwar gehört das ungezwungene aber dennoch leicht erotisch aufgeladene Zwiegespräch zwischen Menschen zu einer spannenden und spaßigen Beschäftigung, jedoch fühlen sich eine nicht zu unterschätzende Anzahl an potentiellen Flirtwilligen nicht sicher in diesem Terrain. Erschwerend kommt hinzu, dass uns in unseren mitteleuropäisch- deutschen Breitengraden eine gewisse Hüftsteife nachgesagt wird.

Zeit genug um sich einmal genauer mit dem Thema zu beschäftigen, und vielleicht gerade denjenigen unter den Lesern ein wenig unter die Arme zu greifen, die eben nicht als selbstsicherer Casanova durch die Welt gehen.

Und klar, als erste Hürde für das Flirten hat man bereits mit dem eigenen Selbstvertrauen zu kämpfen. Keiner hat besonders viel Spaß daran eine Abfuhr zu bekommen – aber wenn man man realistisch bleibt. Kaum jemand wird einfach so in den Boden gestampft, und im Endeffekt hat man doch nichts zu verlieren, nur etwas zu gewinnen – also warum nicht mal über den eigenen Schatten springen?

Der richtige Flirt beginnt zuerst mit den Augen. Damit ist nicht gemeint, dass man das Objekt der Begierde einfach nur anstarrt, sondern dass man immer wieder mal den Blickkontakt sucht. Wenn dieser erwidert wird, einfach ein, zwei Sekunden in die Augen blicken, dann lächeln. Damit ist schon ein großer Schritt getan.

Nun beginnt die Kür. Für viele ist nämlich das Ansprechen der Punkt an dem sie scheitern. Dabei darf man sich einfach nicht so viele Gedanken darüber machen, wie man besonders cool oder außergewöhnlich daherkommt – einfach machen. Wichtig dabei ist, dass man das Gegenüber in ein unverbindliches Gespräch vermittelt. Oft kann man auch mit einem kleinen Kompliment den Einstieg schaffen. Merke Dir auf JEDEN FALL den Namen, wenn er genannt wird.

Hier ist der Punkt, an dem man merkt, ob das Gegenüber an einem Flirt interessiert ist. Wird auf das Gespräch eingegangen und auch versucht dieses aufrecht zu erhalten, dann kann man getrost weitermachen. Ist der Kontakt allerdings eher wortkarg und der Flirtpartner sehr abgelenkt und unaufmerksam, dann ist offenbar kein Flirtinteresse vorhanden – dann kann man sich einfach höflich verabschieden.

Am Anfang sollte das Gespräch noch recht oberflächlich sein – besonders wenn sich der Gesprächspartner noch in einer Gruppe befindet. Bei entsprechender Chemie wird sich der Flirt aber eh von selbst entwickeln. Dabei kann man auch auf die Körpersprache achten. Man selbst sollte sich möglichst offen positionieren – ist das beim Gegenüber auch der Fall, ist das ein gutes Zeichen. Eventuelle Übersprungshandlungen sind ebenfalls ein positiver Indikator.

Merkt man, dass das Gespräch noch vertieft werden soll – und das eventuell auch nur noch zu zweit – dann kann man den Flirtpartner vor allem in öffentlichen Locations zu einem Getränk an der Bar einladen, oder einfach (zB in Clubs) auf die Raucherterrasse gehen.

Um den Flirt dann noch perfekt abzuschließen, und um sich die Option zu erhalten, dass es ein Wiedersehen gibt, sollte man dann noch nach der Handynummer fragen. Dies kann direkt frei heraus geschehen („Willst Du mit mir mal ausgehen?“) oder unter einem Vorwand, wenn man zB vorher gemeinsame Interessen festgestellt hat („Ich brauch noch Deine Handynummer, wenn ich das nächste mal klettern gehe und Dich mitnehmen möchte“).

Insgesamt sieht man also: Flirten ist sicherlich kein Hexenwerk. Klar, anfangs fühlt man sich vielleicht mit der ungewohnten Situation wie auf Neuland, allerdings gewinnt man mit der Zeit an Routine und Selbstvertrauen. Wie eingangs schon erwähnt – im Normalfall will niemand einem etwas böses, und zu verlieren hat man nichts. Wichtig ist nur zu verstehen, dass man beim Flirten nicht alles all zu ernst nehmen sollte. Rückschläge sind also nicht das Ende der Welt, und wenn sich nach einem erfolgreichen Flirt nicht mehr gemeldet wird, dann sei es so. Es kommt für jeden nur darauf an Spaß an der Sache zu haben und sich gut zu fühlen.

Ernährungsplan erstellen

gemüse

Ernährung ist in den letzten Jahren durchaus sehr viel stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. So kann man mittlerweile beobachten, dass nicht nur für Sportler eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig ist. Man kann diesen Trend auch in vielerlei anderen Facetten beobachten, so ist in den letzten Jahren auch im Gastrobereich eine Abkehr von klassischem „billigen“ Fast Food hin zu guten und sinnvollen Zutaten zu erkennen.

Sinnvolle Ernährung ist also auch in den Haushalten angekommen, nicht mehr nur ein Thema für Profisportler oder alternative Lebensweisen. Die steigenden Zahlen an Vegetariern und sogar Veganern sprechen außerdem eine deutliche Sprache.

Es handelt sich also offenbar nicht nur um eine vorübergehende Phase, sondern um eine ernstzunehmende Bewegung. Und sicher ist: der Gesundheit abträglich ist eine gewisse Beschäftigung mit der eigenen Ernährung keinesfalls.

Hilfreich für jeden, der sich dazu entschieden hat sich bewusster zu ernähren, oder gar völlig umzustellen, sind Ernährungspläne. Sie geben dabei eine Orientierungshilfe und erleichtern außerdem gleichzeitig das Einkaufen und das Erreichen der persönlichen Zielsetzung.

Und genau diese Zielsetzung ist eigentlich schon der Ausgangspunkt für einen vernünftigen Ernährungsplan. Welches Ziel erreicht werden soll ist die erste Überlegung die getroffen werden muss, noch bevor man sich weitere Gedanken macht. Geht es um Gewichtsabnahme? Muskelaufbau? Oder wirklich nur um einen sinnvolleren Umgang mit Lebensmitteln (weniger Fleisch etc.)?

Nachdem man sich entschieden hat, welches Ziel verfolgt wird, folgt der schwierigere Teil. Die Frage nach der perfekten Ernährung kann nämlich schlichtweg (zumindest von uns) nicht beantwortet werden. Die einen schwören auf low-carb, andere verteufeln tierische Eiweiße, bei wiederum anderen ist eine gute Mischung der beste Weg – ehrlich, wir wissen es nicht genau. Welche Art von Ernährung insgesamt durchgeführt wird, ist also eine Sache, die jeder für sich persönlich entscheiden soll und muss – gegebenenfalls bestätigt durch den Hausarzt.

Wichtig für einen Ernährungsplan ist allerdings immer die Energiebilanz. Sie ist sozusagen die Differenz aus Energieverbrauch und Energiezufuhr. Wird mehr Energie zugeführt, als verbraucht wird, nimmt man zu (entweder Muskel- oder Fettmasse), ist es andersrum, nimmt man ab.

Anhand der persönlichen Energiebilanz wird nun also ein Ernährungsplan erstellt, der eine entsprechende Zielsetzung berücksichtigt. Der enorme Vorteil dabei ist, dass man sich schon im Voraus Gedanken macht, was man wann und wie isst. Hier sollen also die „kleinen Sünden“ und die unvorhergesehenen Kalorien vermieden werden. Gleichzeitig spart man sich beim Einkauf sehr viel Zeit, wenn man vorausplant.

Um einen solchen Ernährungsplan aufzustellen, eignen sich unsere Checklisten auf 4checkers.de natürlich vorzüglich. Hier kann man wunderbar einfach einen Wochenplan aufstellen und nach Tagen kategorisieren. Dann einfach für die einzelnen Gerichte die Zutaten auflisten und die Kalorien zählen. Klar, das macht am Anfang etwas Arbeit – hat man die grundlegenden Dinge allerdings erst einmal erledigt, geht das Plan erstellen nach einiger Zeit leicht von der Hand.

Einige Tipps haben sich bei all den verschiedenen Meinungen zu Ernährung dennoch als sinnvoll erachtet. Zum Beispiel, dass drei Mahlzeiten pro Tag zu festen Zeiten am besten mit dem Stoffwechsel zu vereinbaren sind. Auch dass fünf Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag verspeist werden sollen, ist gängig. Viel trinken erleichtert ebenfalls den Stoffwechsel – mindestens 1,5 besser 2 Liter pro Tag sollten Standard sein.

Wer nun also Lust bekommen hat, sich selbst einmal an einem Ernährungsplan zu versuchen, der findet die besten Voraussetzungen auf 4checkers.de. Wir hoffen, dass wir Euch außerdem einige andere hilfreiche Tipps gegeben haben, wie man auf ein gutes Ergebnis kommt. Allerdings gilt auch die Devise: durchhalten – der Erfolg kommt nicht über Nacht.