Romantische Ideen für den Herbst

Romantische Kerzen

Wenn das Herbstlaub fällt, die Tage kürzer werden, die Stimmung ganz auf heimeliges Kuscheln ausgelegt ist – dann kann es eigentlich nur Herbst sein. Besonderes Merkmal dieser Jahreszeit: Sie bietet sich geradezu für romantische Ideen an. Alleine die Farbenwelt, die uns die Umgebung dieser Tage preisgibt, ist voll und ganz auf Romantik gepolt. Alles in wohligen rot und brauntönen, der Duft nach herabgefallenem Laub, schöne Sonnenuntergänge. Und auch wenn es momentan noch nicht so recht nach klassischem Herbst aussieht, und wir noch die letzten warmen Tage des Jahres genießen dürfen, haben wir einige Ideen für einen tollen Herbst zu zweit parat.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem schönen Herbstspaziergang? Dabei kann man die volle Pracht der Jahreszeit genießen und in sich aufsaugen. Und wie wäre es danach mit einem romantischen Schaumbad zu zweit? Ein leckeres Candle Light Dinner kann dann so manche eingerostete Romantik wieder auf Vordermann bringen.

Besonders die Gestressten freuen sich über ein (verlängertes?) Wochenende im Romantikhotel, wo man sich einmal so richtig verwöhnen lassen kann. Ein bisschen Wellness, abends ein Glas Rotwein am Kaminfeuer – einfach nur ein paar schöne Stunden zu zweit verbringen.  Auch die vielen Herbstmärkte sind eine Option. Hier kann man nicht nur meist tolle Sachen erwerben, sondern auch schön schlendern und das eine oder andere heiße Getränk zu sich nehmen.

Wer lieber zuhause bleibt, macht es sich auf dem Sofa gemütlich, eingehüllt in warme Decken. Vielleicht mit dem Lieblingsfilm auf DVD. Dazu eine sinnliche Massage und am nächsten Morgen das Frühstück ans Bett. So fühlt man sich rundum versorgt und wird die nächsten Tage entspannter und stressfreier angehen können.

Unsere Checkliste romantische Ideen für den Herbst enthält einige Ideen für schöne Herbsttage. Natürlich kann sie nach Belieben erweitert und angepasst werden – schließlich hat sicher jeder noch so seine speziellen eigenen Ideen. Auch für Wellnesstage oder Wellness zu Hause haben wir Checklisten im Angebot. Was sind Eure Ideen für Romantik im Herbst?

Den richtigen Arzt finden

arzt

Wenn die erste Herbsterkältung einfach nicht aufhören will, oder man sich mit anderen Krankheiten herumplagt, dann kommt man oft um einen Besuch beim Arzt nicht herum. Doch wie finde ich eigentlich den passenden Arzt für mich? Und worauf kommt es eigentlich beim Arztbesuch an? Wir haben einige Punkte zusammengetragen.

Wichtig für einen Arzt ist in erster Linie, dass er den Patienten ernst nimmt, und dass er sich vor allem eine gewisse Zeit nimmt um die Krankheit sowie die Symptome zu erklären. Nichts ist schlimmer als das Gefühl möglichst schnell und anonym abgehandelt zu werden. Ein guter Arzt wird außerdem auch den Patienten in der Entscheidung über eventuelle Behandlungsmöglichkeiten oder Medikation mit einbeziehen. Ein respektvoller und freundlicher Umgang gehört ebenfalls dazu, wie einfach das subjektive Gefühl hier gut aufgehoben zu sein.

Alleine an den Äußerlichkeiten der Praxis lassen sich ebenfalls Rückschlüsse ziehen. Ist die Praxis sauber und aufgeräumt? Sind die Toiletten sauber? Machen die Angestellten und der Arzt einen ordentlichen Eindruck? All diese Faktoren gehören zum „Wohlfühlfaktor“ hinzu, und nur so kann ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut werden.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Terminverfügbarkeit. Vor allem bei Notfällen sollte ein Termin zeitnah verfügbar sein. Ein voller Terminkalender ist indes nicht immer ein Zeichen für „Beliebtheit“ oder Güte eines Arztes. Eher in den Bereich der subjektiven Kriterien fallen Dinge wie die Lage der Praxis. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sollte darauf achten, dass die Praxis damit auch erreichbar ist.

Ist man dann in der Behandlung gibt es einige Dinge, die man den Arzt immer fragen sollte. Dazu gehören neben einer Beschreibung der Krankheit an sich, auch Auskünfte über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und weitere Untersuchungen. Interessant kann auch die Auskunft nach den Kosten einer Behandlung sein. Wer mit einem bestimmten Ziel zum Arzt kommt, kann das ruhig ankündigen – egal ob es sich dabei um eine Routineuntersuchung, ein Rezept oder eine Krankschreibung handelt. Wichtig ist: Bei Fragen oder Unklarheiten unbedingt nachhaken. Nichts ist unbefriedigender als, wenn man nach dem Arztbesuch eigentlich noch nicht viel mehr weiß als vorher.

Die Checkliste Arztpraxis wählen summiert die einzelnen Punkte die bei der Auswahl eines geeigneten Arztes eine Rolle spielen. Und für den Arztbesuch an sich, kann die Liste Arztbesuch einen kleinen Leitfaden geben. Beide sind hilfreiche Begleiter im Krankheitsfall – wobei die Auswahl einer geeigneten Praxis im Bestfall natürlich schon im Voraus geschehen ist.

Der Herbst ist der Frühling des Winters …

Herbstlaub

Nun ist es wohl langsam unwiderruflich soweit – der Herbst ist im Kommen Das in der Überschrift genannte Zitat von Henri de Toulouse-Lautrec zeigt aber auch: An sich ist der Herbst eine völlig unterschätzte Jahreszeit.

Für die meisten Leute stellt der Herbst nur den Übergang von Sommer auf Winter dar, einhergehend mit schlechtem Wetter, ersten Erkältungen, mieser Stimmung, Dunkelheit und noch langer Zeit bis Weihnachten. Damit tut man dieser wundervollen Jahreszeit aber komplett Unrecht.

Der Herbst besticht nämlich auch mit seiner warmen Melancholie, mit seiner romantischen Ausstrahlung, mit seinem Farbenmeer des fallenden Laubs. Man muss sich einfach nur öfter die schönen Seiten des dritten Quartals ansehen, um sich mit dem Herbst anzufreunden. Sollte es trotzdem – wie leider auch im Moment – einmal regnen, beachtet einfach die Tipps in der Checkliste für Regentage . Damit kommt man auch durch die nasskalten Seiten des Jahres.

Abseits vom Regen bietet der Herbst aber auch für andere Aktivitäten viele Möglichkeiten. Wie wäre es denn beispielsweise mit einem Wellnesswochenende im Hotel ? Oder Vielleicht doch lieber zuhause und selbst geplant?

Oder eher der romantische Typ ? Auch dafür bietet der Herbst eine Vielzahl an Möglichkeiten? Die Checkliste hat einige Vorschläge dafür.

Was für ein Herbsttyp seid Ihr? Was macht ihr im Herbst am liebsten? Schreibt mir doch einen Kommentar, oder bastelt Euch eine eigene Checkliste auf 4checkers.de !

Bild: Maple Leaves von Olegivvit

Quelle: Wikimedia Commons

Survival Guide zum Oktoberfest

Ab kommenden Samstag herrscht in München einmal mehr Ausnahmezustand, wenn um zwölf Uhr standesgemäß mit dem Anstich des ersten Faß Bier das Oktoberfest eröffnet wird – O´zapft is. Und man kann davon ausgehen, dass dem größten Volksfest der Welt auch in diesem Jahr trotz vermehrter Sicherheitsbedenken und Nachwirkungen des Amoklaufs nicht die Besucher ausgehen werden. Wir haben für Euch ein paar wichtige Tipps rund um das Oktoberfest zusammengefasst, sodass man bei einer etwaigen Reise in die bayerische Landeshauptstadt nicht völlig unvorbereitet da steht.

Eigentlich unterscheidet sich das Oktoberfest gar nicht so sehr von allen anderen deutschen Festen, lediglich in der Ausführung ist hier alles eine Ecke größer, mediengeiler, teurer und vor allem schicker. Nicht zuletzt sieht man das am regelmäßigen „Promi“ Ansturm, der auch in diesem Jahr wieder – natürlich schön abgeschottet vom Pöbel – ordentlich am abfeiern ist. Doch auch der normale Bürger kann am Oktoberfest viel Spaß haben, denn die Menschen sind in Feier- und oftmals auch in Flirtlaune. Aufpassen muss man allerdings beim Verzehr des Festbieres, denn das hat im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Bieren einen erhöhten Alkoholgehalt, was schon manchen trinkfesten Gestalten Kopf und Kragen gekostet hat.

Wer viel trinkt, braucht laut Volksmund aber auch eine „gute Unterlage“ und deswegen kann das Oktoberfest vor allem in kulinarischer Hinsicht überzeugen. Neben den süddeutschen Biergartenschmankerln wie Obadzder und Brezen gibt es hier vor allem auch leckere Geheimtipps wie Steckerlfisch, Ochsen und natürlich die obligatorische Haxe.

Ganz nett zu wissen: Für Familien gibt es extra ausgewiesene Tage, an denen vor allem bei den zahlreichen Fahrgeschäften Sondertarife gelten. Die meisten Infos diesbezüglich findet man unter www.oktoberfest.de.

Wer von aller Feierei noch nicht genug hat, wenn die Festzelte schließen, der kann in der Innenstadt noch weiterfeiern und gegebenenfalls komplett abstürzen. Wer hier mitgedacht hat, hat sich sein Hotelzimmer schon weit (!) im Voraus reserviert, denn die Übernachtungsplätze zur Wiesenzeit sind rar und nicht unbedingt das, was man erschwinglich nennt.

Auch die Anreise will wohlgeplant sein. Für Auswärtige empfiehlt sich eine Anreise per Park & Ride – auf jeden Fall aber über öffentliche Verkehrsmittel. Parkplätze gibt es ja so in der Innenstadt schon kaum. Wenn alle Stricke reißen, kann man sich zum Wegkommen noch ein Taxi gönnen, aber auch das muss erst gefunden werden. Unsere Checkliste Oktoberfest gibt einen kleinen Überblick über alle wichtigen Punkte – so kann bei der zünftigen Feierei nichts mehr schief gehen. Wer sich zusätzlich noch etwas die Stadt ansehen will, ist mit der Checkliste Sehenswürdigkeiten München bestens beraten.

Für alle Auswärtigen (und besonders die Nicht-Bayern) haben wir außerdem noch einen kleinen Knigge zum Verhalten im blau-weißen Bundesland, oder zumindest ein paar Anregungen parat, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Schnell wird man sonst als „Zugroaster“ (= Zugereister, bairische Bezeichnung für jemanden, der nicht aus München stammt) oder als „Preiß“ (=Preuße, bairische Bezeichnung für jemanden nicht aus Bayern bzw. aus Deutschlands Norden stammt) bezeichnet – aber mindestens fällt man durch das Verhalten in gewisser Weise peinlich auf.

I) Original Weißwurst Frühstück?

Weißwürste werden traditionell am vormittag verzehrt (früher sagte man, dass Weißwürste die Mittagsglocken nicht hören dürfen). Mittlerweile kann man Weißwurst getrost auch zu anderen Tageszeiten verspeisen, ohne schief angesehen zu werden, doch bei den Beilagen gibt es Dinge zu beachten. Weißwürste werden mit süßem Senf gegessen. Unter keinen Umständen sollte ein scharfer Senf dazu gereicht werden. Dazu gibt es normalerweise Laugenbrezen und Weißbier.

Die Technik des Weißwurstessens ist ein vieldiskutiertes Thema. Der Darm der Wurst wird nicht gegessen. Ansonsten macht man nichts falsch, wenn man die Wurst zuzelt (aussaugt) oder eben einfach den Darm abzieht. Mit Messer und Gabel wird hierbei aber eher selten agiert.

II) Li, La, Leberkäs

Bayerischen Leberkäse gibt es in zahlreichen Varianten, in der klassischen Form der Leberkässemmel, gebraten in der Pfanne mit Ei, oder in Aufschnittform als Brotauflage. Bei den Beilagen gilt tendenziell: Je nach Belieben, jedoch wird der Leberkäs immer ! mit Senf gegessen, keinesfalls mit Ketchup.

III) Maß nehmen, Maß bestellen …

Die Maß Bier ist immer ! weiblich, niemals neutral und auch nicht maskulin. Man spricht sie so aus, dass sie sich auf „Spaß“ reimt. In Bayern gibt es gemeinhin andere Biergefäßeinheiten als im Rest von Deutschland. Verbreitet sind vor allem die schon angesprochene „Maß“, die einen Liter Bier umfasst. Daneben gibt es noch die „Halbe“, was 0,5 Liter entspricht. Im fränkischen Raum gelangt man auch durch das bestellen eines „Seidla“ zu einem halben Liter Bier. Maßen gibt es hier aber genauso. Definitiv als Tourist outet Ihr Euch, wenn Ihr Euch ein „kleines Pils“ bestellt.

IV) fiese Trachten?

Tracht ist beim Oktoberfest übrigens kein verbindliches Element. Genausogut lässt es sich in anderer Kleidung feiern. Besonders in den letzten Jahren ist es aber zu einem regelrechten Boom gekommen, sodass mittlerweile sogar die gängigen Klamottenketten ihre eigene Dirndlkollektionen Feil bieten. Diese haben mit traditioneller Tracht zwar eher wenig zu tun, finden aber anscheinend weithin Gefallen. Sollte die Wahl also auf Tracht fallen, so ist zu beachten, dass man sie wenigstens richtig einsetzt. Für Verwirrung sorgt immer mal wieder die Schleife beim Dirndl. Sitzt sie links, so ist die Trägerin frei, also nicht vergeben. Sitzt sie rechts, so ist die Trägerin in festen Händen. Für den männlichen Part gibt es anstelle von Lederhosen kaum eine Trachtenalternative. Keinesfalls sollten aber bei beiden Geschlechtern Turnschuhe oder ähnliches zu Trachten getragen werden.

V) Sprekke sie Dialekt?

Der Dialekt ist in Bayern ein Teil der persönlichen Identität. Unter keinen Umständen solltet Ihr versuchen den Dialekt nachzusprechen, wenn Ihr es nicht könnt. Auch im tiefsten Bayern ist man des Hochdeutschen mächtig,sodass getrost in dieser Sprache bestellt und kommuniziert werden darf.

Wir wünschen Allen ein tolles Oktoberfest, viel Spaß und nicht zu viel Kater am nächsten Morgen.