Endlich wieder Weihnachtsleckereien

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In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei 

Das wusste schon Rolf Zuckowski. Und recht hat er! Die (Vor-)Weihnachtszeit besticht nicht nur mit allerlei wundervollen Dekorationen und Lichterketten, nein, sie hat auch in kulinarischer Hinsicht so einiges zu bieten. Zwar gehören die ganzen (meist süßen) Köstlichkeiten nicht unbedingt in die Kategorie Schlankmacher, dafür sind sie erwiesenermaßen aber durchaus stimmungsaufhellend und gut für die Seele.

Die ganze Welt von Gewürzen und Düften entfalten sich vor allem in den Nürnberger Lebkuchen. Durch die verkehrsgünstige Lage der Stadt gab es seinerzeit haufenweise exotische Gewürze, aus denen findige Bäcker den Lebkuchen kreierten. Und auch heute schmeckt er uns noch genauso gut wie damals. Besonders die großen traditionellen (schokoliert oder mit Zuckerguß) sind ein echter Weihnachtsklassiker. Auch die Aachener Printen gehören zu Weihnachten wie Ketchup zu den Pommes. Sie gehen geschmacklich in eine ähnliche Richtung und kommen in vielen außergewöhnlichen Formen daher. Meist sind sie nicht ganz so „schwer“ und reichhaltig wie ein klassischer Lebkuchen.

Auch der Christtollen ist pure Tradition. Ihn gibt es auf jedem Weihnachtsmarkt zu kaufen, und auch beim Bäcker des Vertrauens gibt es ihn um die Weihnachtszeit. Viele verschiedene Varianten haben sich mittlerweile herausgebildet. So gibt es Variationen mit Rosinen, ohne Rosinen, mit groben Stückchen, mit feinen Stückchen – für jedes Schleckermäulchen sollte das passende dabei sein.

Doch auch zuhause gibt es die gute Weihnachtstradition – so ist es in vielen Familien nach wie vor üblich Weihnachtsplätzchen zu backen. Dies ist zwar eine oftmals sehr anstrengende und zeitintensive Geschichte, wird meist aber von der ganzen Familie gemeinsam angegangen und kann so durchaus auch sehr spaßig werden. Die Klassiker in der eigenen Küche sind dabei die Butterplätzchen, Vanillekipferl und  die mit Marmelade oder Haselnusscreme gefüllten Spitzbuben.

Zu alle dem passt am besten eine schöne Tasse heißer Glühwein. Den kann man kaufen, wenn man mag. Noch besser ist aber: selbermachen. Das ist garnicht so schwer, wie man denkt. Ausgangspunkt ist ein guter Wein – er sollte am besten trocken oder halbtrocken sein. Hier sollte nicht zu sehr an Qualität gespart werden, denn ein guter Wein ist eben ein guter Wein. Dazu kommen Gewürze wie Nelken, Kardamom, Piment, Zimt und einige Orangen und Zitronen. Den richtigen Mix kann man ganz einfach für sich selbst herausfinden. Wichtig ist nur, dass das Gebräu nicht kocht, denn dann verdampft nicht nur der Alkohol, auch die Gewürze werden bitter. Was kann es besseres geben, als Freunden selbstgebackene Plätzchen und eigens kreierten Glühwein anzubieten? Übrigens geht das ganze auch als Kinderpunsch in der alkoholfreien Variante. Dazu nimmt man statt Wein eben Apfel- und Traubensaft.

Die Checkliste Weihnachten gibt noch einige andere Anregungen und Ideen rund um das Thema Weihnachten. Enthalten ist auch ein kleiner Zeitplan, damit es um die Weihnachtszeit nicht zu stressig wird. Da kann man dann ruhig mal eine Tasse Glühwein mehr trinken.

 

Zur Eröffnung des Christkindlesmarktes

Der Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Am Freitag, den 25.11. öffnet einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt wieder seine Pforten. Mit dem Prolog des Christkinds wird in Nürnberg traditionell am Freitag vor dem ersten Advent der Christkindlesmarkt eröffnet, der mit seinen rund zwei Millionen Besuchern (darunter viele aus aller Welt) bis zum Weihnachtsabend auch zahlenmäßig einer der Größten ist. Und weil er quasi vor unserer Haustüre stattfindet, möchten wir dem Christkindlesmarkt heute einmal ein Loblied singen.

Die historischen Ursprünge des Marktes sind dabei weitgehend im Dunkeln. Der älteste Nachweis des Marktes ist eine Schachtel aus Nadelholz, überschickt 1628. Heutzutage ist der Markt aber aus Nürnberg nicht mehr wegzudenken. Wenn am Eröffnungstag um halb sechs die Lichter ausgehen und sich tausende Augenpaare auf das im Scheinwerferlicht stehende Christkind an der Empore der Frauenkirche richten.

Seit 1969 wählen die Nürnberger alle 2 Jahre ein neues Christkind – zuvor wurde es von Schauspielern dargestellt. In mehreren „Vorsprechen“ wird die Rolle besetzt. Die Kriterien sind: die Mädchen müssen Nürnbergerinnen sein, mindestens 1,60 groß, zwischen 16 und 19 Jahren, und zusätzlich schwindelfrei, denn schließlich wird der Prolog aus einer erhöhten Position gehalten.

Doch nicht nur das Christkind ist ein Highlight des Weihnachtsmarktes. Unter den 180 Buden und Ausstellern findet sicherlich jeder etwas nach seinem Geschmack. Und wenn man genug Holzschnitzereien und Weihnachtsschmuck entdeckt hat, kann man es sich noch immer bei einem Christkindlesmarktglühwein gemütlich machen, und die schöne Atmosphäre genießen.

Oder sich von zahlreichen fränkischen Eigenarten verzaubern lassen. Von Nürnberger Rostbratwürsten zum Beispiel. Oder den Nürnberger Zwetschgenmännla. Ein Besuch lohnt sich definitiv. Und weil bald Weihnachten ist, gibt es schonmal die passende Checkliste dazu von 4checkers.de.

Und was ist Euer liebster Weihnachtsmarkt? Was mögt ihr dort am Liebsten?

Bild: Christkindlesmarkt Nürnberg von Roland Berger

Quelle: Wikimedia Commons

Ein gutes Buch ist perfekt für kalte Wintertage

Ein Kind liest in einem Buch

Wenn es draußen schneit,stürmt oder regnet, und es kalt und zugig ist – dann gibt es eine wunderbare Alternative zum außer Haus gehen. Warum nicht mal wieder mit einem guten Buch auf das Sofa kuscheln und vor dem Kamin eine schöne Zeit verbringen?

Bücher gibt es schließlich zuhauf. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Egal ob man sich dabei der kolportierten Weltliteratur hingibt und sich von Franz Kafka oder Thomas Mann die Zeit vertreiben lässt, oder sich lieber mit einem historischen Liebesroman aus der Realität flüchtet. Lesen ist für jedermann. Und auch für jedermann lässt sich ein passendes Buch finden. Die Palette reicht dabei von Comics und Graphic Novels, über Kriminalromane, Fantasy Literatur bis hin zu Science Fiction und Thrillern.

Eine Empfehlung für jeden persönlich zu treffen ist indes recht schwer – zu unterschiedlich sind die einzelnen Geschmäcker und Vorlieben. Leider lassen sich viele vom vermeintlichen Zeitaufwand des Lesens ein wenig abschrecken. Wer nach zwei Stunden Film feststellt, dass ihm nicht gefallen hat, was er sah, wird sich weniger ärgern, als wenn er sich durch 500 Seiten Roman gezogen hat. Doch ist gerade das Lesen eine völlig andere Art von Unterhaltung. Anders als bei Filmen entsteht hier kein vorgefertigtes Bild – die eigene Vorstellungskraft und Fantasie wird vielmehr in den ganzen Prozess einbezogen.

Unsere Checkliste Literatur (Eine kleine Auswahl) zeigt (wie der Name schon sagt) eine kleine Auswahl an wertvollen literarischen Werken aus allen Epochen der deutschen Literatur. Hierbei handelt es sich um einen Auszug aus der Weltliteratur. Ebenso ließe sich die Liste mit modernen Werken der Unterhaltungsliteratur anreichern, beispielsweise mit den Werken von Dan Brown, die sich in den letzten Jahren an großer Beliebtheit erfreuten. Doch genau dafür lassen sich bei 4checkers.de alle Checklisten persönlich verwenden und adaptieren. So hat am Ende jeder die für ihn perfekte Literaturliste.

Was ist denn Eure Buchempfehlung für diesen Herbst und Winter? Schreibt uns!

Weltuntergang? Jetzt noch was erleben!

Die Liste wird abgehakt

Die Wahl ins mächtigste Amt der Welt ist vorüber, und die Medien sowie die Öffentlichkeit überschlägt sich regelrecht. Zwischenzeitlich ist sogar die Informationsseite zum Thema „Auswandern nach Kanada“ unter dem Ansturm an Interessenten zusammengebrochen – vielerorts ist gar eine apokalyptische Stimmung zu vernehmen. Wir geben Euch, ganz wertungsfrei, für den Fall der Fälle eine Checkliste an die Hand, in der jeder für sich vor dem Weltuntergang (oder eben einfach so) noch planen kann, was er gerne noch erleben möchte. Denn jetzt, wo man (ob nun real oder nicht) dem vermeintlichen Ende der Welt ins Auge blicken kann, ist doch ein guter Zeitpunkt sich noch einmal ausgiebig mit dem Leben zu beschäftigen.

Genau zu diesem Zweck haben wir eine Checkliste erstellt. Darin befinden sich eine Vielzahl an Punkten, die man innerhalb seines Lebens einmal gemacht haben sollte. Die Palette reicht von kitschigen Standardaktionen wie Küssen im Regen, bis hin zu extremeren und exotischeren wie „mit dem Orientexpress fahren“.

Der Grundgedanke einer solchen Checkliste ist natürlich nicht weniger kitschig. Es geht schließlich darum, sich systematisch ein erfülltes Leben zu erlauben. Das ist alleine durch das Erfüllen der Checkpunkte SO natürlich nicht möglich. Allerdings stellen viele der enthaltenen Punkte klassische Situationen dar, die ein Leben eigentlich erst so richtig lebenswert machen. Klar, vieles davon ist reine Vergnügungs- und Erlebnissucht. Aber das ändert nichts daran, dass es einfach wahnsinnigen Spaß macht einmal im Leben Ferrari gefahren zu sein, oder sich von der Europabrücke mit dem Bungee Seil gestürzt zu haben.

Natürlich ist eine solche Lebensliste stark individuell, und wir wissen nur zu genau, dass unsere vorgefertigte Checkliste Dinge, die man im Leben getan haben sollte nicht allen Ansprüchen gerecht werden kann. Aber genau deswegen kann man diese (und übrigens auch jede andere) Liste bei 4checkers.de einfach verwenden und nach seinen ganz eigenen persönlichen Bedürfnissen bearbeiten und anpassen.

Uns würde es auch brennend interessieren, welche Punkte Eurer Meinung nach noch unbedingt auf diese Liste gehören. Schreibt uns doch einfach einen Kommentar – hier oder bei Facebook. Wir sind gespannt auf Eure Dinge, die man unter keinen Umständen im Leben verpassen darf.

Halloween Schminktipps

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Halloween – für so manches kreatives Hirn eine der schönsten Zeiten des Jahres. Denn zu diesem Anlass kann man sich einmal so richtig austoben und sich so richtig gruselig und grausam zurichten. Als Vorlagen gibt es nicht nur zahlreiche Grusel- und Horrofilme, sondern vor allem auch die eigene Fantasie. Und gerade hinsichtlich der Verkleidung (hier gilt das Motto: möglichst ekelig und schauderhaft) kann man mit ein bisschen Zeit und Initiative wahnsinnige Ergebnisse erzielen.

Um ein richtig authentisches Zombie Outfit herzustellen zum Beispiel reicht es, wenn man die Klamotten (vorzugsweise natürlich alte und ausrangierte) stellenweise anfeuchtet und dann mit Blumenerde und Mehl einreibt. Das gibt den richtigen Look – wie direkt aus dem Grab.

Kunstblut braucht es für den richtigen Untotlook auch in rauen Mengen. Entweder man kauft sich dieses, oder man stellt es mit einem Teil Orangensaft, sieben Teilen Rote Beete Saft und einer gewissen Menge Speisestärke selbst her. Dann kann man sich zusätzlich noch so richtig triefend einsauen.

Zu einer effektiven Maskierung braucht es einige Grundausstattung – Schwämmchen, Pinsel, Puder, Kajal, Wimperntusche und diverse Farben gehören in das Sortiment eines jeden kreativen Make Up Künstlers. Dazu kommen je nach Bedarf noch diverse Kontaktlinsen und / oder Latexteile. Wer mit Latex arbeitet, wird auch um einen Hautkleber nicht umhin kommen.

Gold wert und im Sinne der kreativen Gestaltung sinnvoll ist auch Plastilin oder Gelafix – damit kann man wunderbar Wunden, Einschußlöcher und Brandflächen modellieren. Das ganze wird dann noch mit entsprechenden Farben überschminkt und fertig ist das Zombie Gesicht. So macht man auf jeder Halloween Party definitiv was her – gerade wenn man sich selbst kreativ verausgabt ist man der Star des Abends. In der Checkliste Halloween Schminktipps haben wir für Euch noch einmal die besten Ideen zusammengefasst – für einen perfekten Auftritt am gruseligsten aller Tage.

Halloween Rezepte

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Zu einer ordentlichen Halloweenparty gehört natürlich auch die leibliche Verpflegung. Und ebenso wie mit der Kostümierung kann man sich bei der Gestaltung und dem Anrichten der Speisen gemäß dem Motto so richtig kreativ ausleben. So wird aus ganz einfach zubereiteten Speisen plötzlich eine schaurig schöne Halloweenspeise mit der man seine Gäste mal so richtig beeindrucken kann.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit „abgehacktem Fuß“ aus Mett oder Bratwurstgehäck? Dazu eine handvoll Mumien Cookies mit einer Bandage aus Zuckermasse? Wer etwas mehr Zeit hat, der backt einen Schokoladenkuchen in einer Kürbisform. Aus Orangensaft, Eiweiß und Puderzucker wird dann eine Zuckerglasur hergestellt, die dann den Kuchen in prächtigem Orange (dank Lebensmittelfarbe) umhüllt. Augen und Mund mit einem scharfen Messer ausstechen – und fertig ist das klassische Halloween Symbol in Kuchenform.

Für die ganz hartgesottenen gibt es süße Kakerlaken aus halbierten Datteln, die man mit einer Masse aus Frischkäse und Karamell füllt. Noch Lakritzstangen als Fühler dazu und es wird die Gäste einiges an Überwindung kosten genüsslich hineinzubeissen. Mit Lebensmittelfarbe schwarz gefärbte Spaghetti ergeben mit einer Sahnesoße und Kürbisstückchen in Knochenform einen leckeren Hirneintopf mit Knochensplittern.

Natürlich darf es auch an schaurigen Getränken nicht mangeln. Vampircocktail aus Blutorange und Johannisbeersirup macht sich besonders gut, wenn man das Glas noch mit einem Schaumgummigebiss garniert. Ähnlich blutrot wird es, wenn man einen halben Liter Orangensaft mit je einem drittel Liter Apfelsaft und Ginger Ale mischt und das ganze dann mit roter Lebensmittelfarbe färbt.

Unsere Checkliste Halloween Rezepte gibt einen kleinen Überblick über mögliche ausgefallene Essens- und Getränkeideen. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere spannende Experimente, denn der Kreativität und Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wie bei uns üblich, kann die Liste auch problemlos adaptiert und ergänzt werden, sodass für jede Halloweenparty das perfekte Ideenbuch geboren ist.

Halloween

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Wenn am Wochenende einmal mehr die Zombies, Geister, Hexen und andere Schreckensgestalten die Straßen bevölkern, dann kann man sich sicher sein, dass entweder die Apokalypse bevorsteht, oder es sich um Halloween handelt.

Eigentlich handelt es sich bei dem Fest um ein keltisches Brauchtum. Die ganz genauen historischen Wurzeln sind nicht hundertprozentig erfasst, man geht jedoch davon aus, dass Halloween das endgültige Ende des Sommers markieren soll, und gleichzeitig damit auch die Heimkehr der Geister der Verstorbenen. Mit den irischen Auswanderern gelangte das Fest in die USA, wo es seit je her einen großen Bestandteil in der Kultur der Menschen eingenommen hat.

Doch auch in Deutschland wird an Halloween mittlerweile kräftig gefeiert. Waren früher die klassischen Umzüge der Kinder mit der bekannten Frage „Süßes oder Saures?“ noch alleinig auf dem Nordamerikanischen Kontinent anzutreffen, so sieht man mittlerweile auch in unseren Breitengraden verstärkt Kinder auf die Jagd nach Süßigkeiten gehen.

Andere wiederum lassen sich von der Weitläufigkeit des Mottos anstecken und nutzen Halloween in erster Linie dazu sich schaurig schön zu verkleiden und entweder selbst eine Party zu schmeißen, oder aber sich auf einem der zahlreichen Halloween Events zu vergnügen. Diese sind in den letzten Jahren ein fester Bestandteil der Feierkultur, und werden (trotz stillen Feiertags in manchen Bundesländern am 1.11.) gerne und ausgiebig begangen.

Der unheimliche Grundtenor von Halloween ist aber auch prädestiniert für eine tolle Kulisse. Neben den klassischen Kürbisfratzen ist den Gestaltungs- und Dekorationsmöglichkeiten ja auch kaum eine Grenze gesetzt. So kann man in den letzten Jahren vor allem immer detailreichere Verkleidungen sehen.

Wir haben passend zum Thema Halloween einige hilfreiche Checklisten in unserem Archiv, die Euch vielleicht ein bisschen Inspiration und Hilfestellung geben können. Wer sich besonders blutig und gruselig Schminken möchte, der ist bei den Halloween Schminktipps gut aufgehoben. Damit macht man auf jeder Party eine gute Figur. Wer sich ein bisschen damit beschäftigt kann wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Wer außerdem eine eigene Halloweenparty schmeißt, findet dazu eine eigene Checkliste – außerdem haben wir Euch ein paar echt gruselige Snacks und Leckereien zusammengesucht und in eine Rezepte Checkliste gepackt, die werden definitiv auf jeder Feier der Renner.

Wer den Abend lieber auf der Couch verbringen möchte, aber trotzdem nicht auf Grusel, Zombies und Schockeffekte verzichten möchte, sollte einen Blick auf die Horrorfilmklassiker werfen. Da ist für jeden Geschmack (und jeden Härtegrad) etwas dabei – so läuft auf keinen Fall etwas schief und man startet perfekt in den November.

Romantische Ideen für den Herbst

Romantische Kerzen

Wenn das Herbstlaub fällt, die Tage kürzer werden, die Stimmung ganz auf heimeliges Kuscheln ausgelegt ist – dann kann es eigentlich nur Herbst sein. Besonderes Merkmal dieser Jahreszeit: Sie bietet sich geradezu für romantische Ideen an. Alleine die Farbenwelt, die uns die Umgebung dieser Tage preisgibt, ist voll und ganz auf Romantik gepolt. Alles in wohligen rot und brauntönen, der Duft nach herabgefallenem Laub, schöne Sonnenuntergänge. Und auch wenn es momentan noch nicht so recht nach klassischem Herbst aussieht, und wir noch die letzten warmen Tage des Jahres genießen dürfen, haben wir einige Ideen für einen tollen Herbst zu zweit parat.

Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem schönen Herbstspaziergang? Dabei kann man die volle Pracht der Jahreszeit genießen und in sich aufsaugen. Und wie wäre es danach mit einem romantischen Schaumbad zu zweit? Ein leckeres Candle Light Dinner kann dann so manche eingerostete Romantik wieder auf Vordermann bringen.

Besonders die Gestressten freuen sich über ein (verlängertes?) Wochenende im Romantikhotel, wo man sich einmal so richtig verwöhnen lassen kann. Ein bisschen Wellness, abends ein Glas Rotwein am Kaminfeuer – einfach nur ein paar schöne Stunden zu zweit verbringen.  Auch die vielen Herbstmärkte sind eine Option. Hier kann man nicht nur meist tolle Sachen erwerben, sondern auch schön schlendern und das eine oder andere heiße Getränk zu sich nehmen.

Wer lieber zuhause bleibt, macht es sich auf dem Sofa gemütlich, eingehüllt in warme Decken. Vielleicht mit dem Lieblingsfilm auf DVD. Dazu eine sinnliche Massage und am nächsten Morgen das Frühstück ans Bett. So fühlt man sich rundum versorgt und wird die nächsten Tage entspannter und stressfreier angehen können.

Unsere Checkliste romantische Ideen für den Herbst enthält einige Ideen für schöne Herbsttage. Natürlich kann sie nach Belieben erweitert und angepasst werden – schließlich hat sicher jeder noch so seine speziellen eigenen Ideen. Auch für Wellnesstage oder Wellness zu Hause haben wir Checklisten im Angebot. Was sind Eure Ideen für Romantik im Herbst?

Survival Guide zum Oktoberfest

Ab kommenden Samstag herrscht in München einmal mehr Ausnahmezustand, wenn um zwölf Uhr standesgemäß mit dem Anstich des ersten Faß Bier das Oktoberfest eröffnet wird – O´zapft is. Und man kann davon ausgehen, dass dem größten Volksfest der Welt auch in diesem Jahr trotz vermehrter Sicherheitsbedenken und Nachwirkungen des Amoklaufs nicht die Besucher ausgehen werden. Wir haben für Euch ein paar wichtige Tipps rund um das Oktoberfest zusammengefasst, sodass man bei einer etwaigen Reise in die bayerische Landeshauptstadt nicht völlig unvorbereitet da steht.

Eigentlich unterscheidet sich das Oktoberfest gar nicht so sehr von allen anderen deutschen Festen, lediglich in der Ausführung ist hier alles eine Ecke größer, mediengeiler, teurer und vor allem schicker. Nicht zuletzt sieht man das am regelmäßigen „Promi“ Ansturm, der auch in diesem Jahr wieder – natürlich schön abgeschottet vom Pöbel – ordentlich am abfeiern ist. Doch auch der normale Bürger kann am Oktoberfest viel Spaß haben, denn die Menschen sind in Feier- und oftmals auch in Flirtlaune. Aufpassen muss man allerdings beim Verzehr des Festbieres, denn das hat im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Bieren einen erhöhten Alkoholgehalt, was schon manchen trinkfesten Gestalten Kopf und Kragen gekostet hat.

Wer viel trinkt, braucht laut Volksmund aber auch eine „gute Unterlage“ und deswegen kann das Oktoberfest vor allem in kulinarischer Hinsicht überzeugen. Neben den süddeutschen Biergartenschmankerln wie Obadzder und Brezen gibt es hier vor allem auch leckere Geheimtipps wie Steckerlfisch, Ochsen und natürlich die obligatorische Haxe.

Ganz nett zu wissen: Für Familien gibt es extra ausgewiesene Tage, an denen vor allem bei den zahlreichen Fahrgeschäften Sondertarife gelten. Die meisten Infos diesbezüglich findet man unter www.oktoberfest.de.

Wer von aller Feierei noch nicht genug hat, wenn die Festzelte schließen, der kann in der Innenstadt noch weiterfeiern und gegebenenfalls komplett abstürzen. Wer hier mitgedacht hat, hat sich sein Hotelzimmer schon weit (!) im Voraus reserviert, denn die Übernachtungsplätze zur Wiesenzeit sind rar und nicht unbedingt das, was man erschwinglich nennt.

Auch die Anreise will wohlgeplant sein. Für Auswärtige empfiehlt sich eine Anreise per Park & Ride – auf jeden Fall aber über öffentliche Verkehrsmittel. Parkplätze gibt es ja so in der Innenstadt schon kaum. Wenn alle Stricke reißen, kann man sich zum Wegkommen noch ein Taxi gönnen, aber auch das muss erst gefunden werden. Unsere Checkliste Oktoberfest gibt einen kleinen Überblick über alle wichtigen Punkte – so kann bei der zünftigen Feierei nichts mehr schief gehen. Wer sich zusätzlich noch etwas die Stadt ansehen will, ist mit der Checkliste Sehenswürdigkeiten München bestens beraten.

Für alle Auswärtigen (und besonders die Nicht-Bayern) haben wir außerdem noch einen kleinen Knigge zum Verhalten im blau-weißen Bundesland, oder zumindest ein paar Anregungen parat, um nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Schnell wird man sonst als „Zugroaster“ (= Zugereister, bairische Bezeichnung für jemanden, der nicht aus München stammt) oder als „Preiß“ (=Preuße, bairische Bezeichnung für jemanden nicht aus Bayern bzw. aus Deutschlands Norden stammt) bezeichnet – aber mindestens fällt man durch das Verhalten in gewisser Weise peinlich auf.

I) Original Weißwurst Frühstück?

Weißwürste werden traditionell am vormittag verzehrt (früher sagte man, dass Weißwürste die Mittagsglocken nicht hören dürfen). Mittlerweile kann man Weißwurst getrost auch zu anderen Tageszeiten verspeisen, ohne schief angesehen zu werden, doch bei den Beilagen gibt es Dinge zu beachten. Weißwürste werden mit süßem Senf gegessen. Unter keinen Umständen sollte ein scharfer Senf dazu gereicht werden. Dazu gibt es normalerweise Laugenbrezen und Weißbier.

Die Technik des Weißwurstessens ist ein vieldiskutiertes Thema. Der Darm der Wurst wird nicht gegessen. Ansonsten macht man nichts falsch, wenn man die Wurst zuzelt (aussaugt) oder eben einfach den Darm abzieht. Mit Messer und Gabel wird hierbei aber eher selten agiert.

II) Li, La, Leberkäs

Bayerischen Leberkäse gibt es in zahlreichen Varianten, in der klassischen Form der Leberkässemmel, gebraten in der Pfanne mit Ei, oder in Aufschnittform als Brotauflage. Bei den Beilagen gilt tendenziell: Je nach Belieben, jedoch wird der Leberkäs immer ! mit Senf gegessen, keinesfalls mit Ketchup.

III) Maß nehmen, Maß bestellen …

Die Maß Bier ist immer ! weiblich, niemals neutral und auch nicht maskulin. Man spricht sie so aus, dass sie sich auf „Spaß“ reimt. In Bayern gibt es gemeinhin andere Biergefäßeinheiten als im Rest von Deutschland. Verbreitet sind vor allem die schon angesprochene „Maß“, die einen Liter Bier umfasst. Daneben gibt es noch die „Halbe“, was 0,5 Liter entspricht. Im fränkischen Raum gelangt man auch durch das bestellen eines „Seidla“ zu einem halben Liter Bier. Maßen gibt es hier aber genauso. Definitiv als Tourist outet Ihr Euch, wenn Ihr Euch ein „kleines Pils“ bestellt.

IV) fiese Trachten?

Tracht ist beim Oktoberfest übrigens kein verbindliches Element. Genausogut lässt es sich in anderer Kleidung feiern. Besonders in den letzten Jahren ist es aber zu einem regelrechten Boom gekommen, sodass mittlerweile sogar die gängigen Klamottenketten ihre eigene Dirndlkollektionen Feil bieten. Diese haben mit traditioneller Tracht zwar eher wenig zu tun, finden aber anscheinend weithin Gefallen. Sollte die Wahl also auf Tracht fallen, so ist zu beachten, dass man sie wenigstens richtig einsetzt. Für Verwirrung sorgt immer mal wieder die Schleife beim Dirndl. Sitzt sie links, so ist die Trägerin frei, also nicht vergeben. Sitzt sie rechts, so ist die Trägerin in festen Händen. Für den männlichen Part gibt es anstelle von Lederhosen kaum eine Trachtenalternative. Keinesfalls sollten aber bei beiden Geschlechtern Turnschuhe oder ähnliches zu Trachten getragen werden.

V) Sprekke sie Dialekt?

Der Dialekt ist in Bayern ein Teil der persönlichen Identität. Unter keinen Umständen solltet Ihr versuchen den Dialekt nachzusprechen, wenn Ihr es nicht könnt. Auch im tiefsten Bayern ist man des Hochdeutschen mächtig,sodass getrost in dieser Sprache bestellt und kommuniziert werden darf.

Wir wünschen Allen ein tolles Oktoberfest, viel Spaß und nicht zu viel Kater am nächsten Morgen.

Das Duell: Stadt vs. Land – wo lebt es sich besser?

Manche unter uns kennen die Situation. Man lernt jemanden kennen, und es kommt unweigerlich zur Frage „Woher kommst Du?“. Wer allerdings am Land wohnt, beantwortet diese Frage meist, mit der am nächsten gelegenen Stadt. Das mag pragmatische Gründe haben, denn schließlich kann nicht jeder mit der geographischen Lage von kleinen Orten aufwarten – allerdings hat es den Anschein als würden (vor allem junge) Menschen ihren Wohnort am Land gerne verschweigen.

Doch woran liegt das? Auch in den letzten Jahren ist in bestimmten Gebieten eine regelrechte Landflucht zu erkennen. Ist das Leben am Land so viel „schlechter“ als in der Stadt? Wir möchten uns heute einmal mit genau dieser Frage beschäftigen und beleuchten daher das ewige Duell Stadt vs. Land – wo lebt es sich besser?

Die Vorteile des Lebens in der Stadt liegen auf den ersten Blick direkt auf der Hand. Die Industrie zieht es zumeist in städtische Gebiete oder Ballungsräume – man kann also davon ausgehen, dass das generelle Jobangebot in städtischen Gebieten „besser“ oder zumindest umfangreicher ausfällt. Durch den öffentlichen Personennahverkehr erspart man sich zudem oftmals ein Auto, was sich durchaus positiv auf die monatlichen Grundkosten auswirkt und einem zudem die lästige Parkplatzsuche erspart. Allerdings wiegt sich dieser Vorteil oft mit erhöhten Lebenshaltungskosten auf, da die Mietpreise in der Stadt im Normalfall höher sind als in ländlichen Gebieten.

Punkten kann die Stadt außerdem mit dem kulturellen Angebot. Das reicht von Sport- und Freizeitmöglichkeiten über Kinos und Theater, bis hin zu Museen oder Konzertveranstaltungen. Auch das kulinarische Angebot ist in großen Städten sehr viel vielschichtiger als es am Land sein kann. Auch eine große Einkaufsstraße findet sich nur in städtischen Gebieten. Was in Zeiten des Online Shopping für Technik und Klamotten wohl verschmerzbar ist, wird komplizierter, wenn es darum geht außergewöhnliche Lebensmittel oder Nischenartikel zu bekommen (z.B. Asia Shops oder Vintage Läden).

Generell ist die Stadt wesentlich anonymer. Man wird also durchaus nicht von jedem erkannt, wenn man in der Kneipe mal ein Bier zu viel trinkt, allerdings hat diese Anonymität natürlich auch seine Schattenseiten – man kann sich eben nicht mal schnell vom Nachbarn irgendwelche Werkzeuge leihen, weil man den im schlimmsten Falle nicht einmal kennt. Wer gerne viel Platz hat ist in der Stadt außerdem nicht immer gut aufgehoben. Je nach Standort sind die Mietpreise horrend hoch, sodass man sich oftmals mit wenig Lebensraum zufrieden geben muss. Für viele kann da nicht einmal ein besseres Angebot an Ärzten und Fachärzten, sowie meist besserer (schnellerer) Anschluss an die moderne Welt hinwegtäuschen.

Hier kann wiederum das Landleben punkten. Die Mietpreise (oder Baupreise) liegen im Normalfall weit unter dem Satz der Städte. Außerdem hat das Landleben den Vorteil, dass man die Natur (so man will) direkt vor der Haustüre hat. Sei es in Form eines großen Gartens, oder eben durch die idyllische Lage an sich. Die frische Luft und der niedrige Lärmpegel geben ihr Übriges dazu – ein Luxus von dem Stadtbewohner oftmals nur träumen können. Wer außerdem vierbeinige Mitbewohner hat, wird ebenfalls die Vorteile des Landlebens spüren, denn es ist genügend Platz für Auslauf und Spielraum. Der beste Freund des Menschen wird es danken. Parkplatzsuche hat sich ebenfalls erledigt, denn wenn es sowieso so viel Platz gibt, wird auch der eigene fahrbare Untersatz ein Stellplatz finden.

Allerdings, und das ist wiederum die Krux, ist man am Land meist auf ein Auto angewiesen. Die Anbindung an den ÖPNV ist oft zwar vorhanden, allerdings nur in geringem Maße, sodass vor allem die feierwütigen Jugendlichen immer mindestens einen Fahrer brauchen, um überhaupt zum Feiern zu kommen. So ist es auch generell schwieriger „spontan“ zu sein, denn wenn das nächste Kino eine halbe Stunde entfernt ist, geht man eben nicht mal eben aus Jux und Dollerei vorbei und sieht sich einen Film an.

Allerdings wird am Land die Gemeinschaft meist noch groß geschrieben. Man kennt sich, und man hilft sich aus. Gerade bei Jugendlichen ergeben sich hier viele Cliquen, die dann eben nicht in den großen Clubs der Stadt feiern, sondern eher „am Dorf“ unter sich Party machen. Hier sitzt jeder im gleichen Boot. Möglichkeiten gibt es schließlich auch dafür zuhauf. Wo in der Stadt kann man denn einfach spontan zum Campen ums Lagerfeuer zusammen kommen?

Wie man sieht gibt es zahlreiche Vor- und Nachteile beider Varianten. Wo man lieber lebt ist also in letzter Konsequenz eine Grundsatzentscheidung. Gerade jüngere Menschen profitieren oft von den zahlreichen Möglichkeiten und Angeboten des städtischen Lebens. Am Land bekommt man allerdings dann auch dauerhaft ein etwas entschleunigtes Leben geboten, welches man sonst im Urlaub so dringend sucht. Wer etwas zwischendrin sucht, kann sich ja auch in eine der zahlreichen kleinen Peripherieorte von größeren Städten ansiedeln, da bekommt man das beste aus beiden Welten geboten. Wir haben in der Checkliste Stadt vs. Land – wo wohnt man besser noch einmal alle Vor- und Nachteile aufgelistet. Wo wohnt ihr lieber? Schreibt uns einen Kommentar und erzählt uns Eure Erfahrungen.