Ein gutes Buch ist perfekt für kalte Wintertage

Ein Kind liest in einem Buch

Wenn es draußen schneit,stürmt oder regnet, und es kalt und zugig ist – dann gibt es eine wunderbare Alternative zum außer Haus gehen. Warum nicht mal wieder mit einem guten Buch auf das Sofa kuscheln und vor dem Kamin eine schöne Zeit verbringen?

Bücher gibt es schließlich zuhauf. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Egal ob man sich dabei der kolportierten Weltliteratur hingibt und sich von Franz Kafka oder Thomas Mann die Zeit vertreiben lässt, oder sich lieber mit einem historischen Liebesroman aus der Realität flüchtet. Lesen ist für jedermann. Und auch für jedermann lässt sich ein passendes Buch finden. Die Palette reicht dabei von Comics und Graphic Novels, über Kriminalromane, Fantasy Literatur bis hin zu Science Fiction und Thrillern.

Eine Empfehlung für jeden persönlich zu treffen ist indes recht schwer – zu unterschiedlich sind die einzelnen Geschmäcker und Vorlieben. Leider lassen sich viele vom vermeintlichen Zeitaufwand des Lesens ein wenig abschrecken. Wer nach zwei Stunden Film feststellt, dass ihm nicht gefallen hat, was er sah, wird sich weniger ärgern, als wenn er sich durch 500 Seiten Roman gezogen hat. Doch ist gerade das Lesen eine völlig andere Art von Unterhaltung. Anders als bei Filmen entsteht hier kein vorgefertigtes Bild – die eigene Vorstellungskraft und Fantasie wird vielmehr in den ganzen Prozess einbezogen.

Unsere Checkliste Literatur (Eine kleine Auswahl) zeigt (wie der Name schon sagt) eine kleine Auswahl an wertvollen literarischen Werken aus allen Epochen der deutschen Literatur. Hierbei handelt es sich um einen Auszug aus der Weltliteratur. Ebenso ließe sich die Liste mit modernen Werken der Unterhaltungsliteratur anreichern, beispielsweise mit den Werken von Dan Brown, die sich in den letzten Jahren an großer Beliebtheit erfreuten. Doch genau dafür lassen sich bei 4checkers.de alle Checklisten persönlich verwenden und adaptieren. So hat am Ende jeder die für ihn perfekte Literaturliste.

Was ist denn Eure Buchempfehlung für diesen Herbst und Winter? Schreibt uns!

Zur Buchmesse: Die Leselust erwecken

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Bücher sind etwas Schönes. Nicht nur können sie uns zahlreiche schöne, spaßige oder auch spannende Stunden bereiten – vor allem können sie auch bilden. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob man sich an literarische Schwergewichte wagt, oder doch lieber bei Harry Potter bleibt. Die Hauptsache ist: Man hat Spaß daran.

Bücher und Autoren gibt es auf der Welt zuhauf. Jeder wird sicherlich in seinem Leben den einen oder anderen Favoriten gefunden haben. Aber die Welt der Literatur ist sehr groß, und deshalb gibt es auch so einiges zu entdecken.

Gerade in den Sommermonaten ist ein gutes Buch ein wundervoller Begleiter. Jetzt, wo der Sommerurlaub ansteht, greift man gerne zu einem Roman um ihn als Reiselektüre einzupacken. Für die daheimgebliebenen ist Lesen in der Straßenbahn besonders interessant. Aber auch wenn es sich um eine Gute Nacht Lektüre handelt: Bücher sind fast universell einsetzbar.

Doch wie finde ich denn nun ein Werk nach meinem Geschmack? Nun, zum einen hilft vielleicht ein Blick in unsere Checkliste Literatur. Dort finden sich eine Vielzahl an literarischen Höhepunkten, aufgeteilt nach literarischen Epochen. Das kann, muss aber natürlich keine Anleitung sein. Nicht jeder hat seinen Spaß an Goethe.

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, in welche grobe Richtung das Buch gehen sollte. Interessiert man sich eher für Sachbücher, dann wird man in der Romanecke wohl für den Moment nicht glücklich. Eine Art Vorstellung vom Genre ist sicher auch hilfreich. Science Ficition? Fantasy? Historische Romane? Der klassische Krimi? Oder doch eher etwas Modernes? Wie schon erwähnt hat wohl jeder Mensch schon einmal ein Buch gelesen, das ihm gefallen hat. Daran kann man sich orientieren. Wer sich bei Dan Brown besonders spannend unterhalten fühlte, wird im Buchladen seines Vertrauens (oder auch bei dem großen im Internet) sicher das passende Werk für seine Vorlieben finden.

Wer sich durch die Weltliteratur ackern möchte, kann ebenso auf eine riesige Auswahl an verschiedenen Autoren und Themen zurückgreifen. Für einen persönlich sicher auch eine nicht zu unterschätzende Erfahrung.

Vielleicht habt Ihr noch den ein oder anderen Tipp welches Buch man gelesen haben sollte? Oder welches Euch in letzter Zeit sehr beeindruckt hat? Schreibt uns doch Eure Erfahrungen oder Checklisten!

Ansonsten, nehmt mal wieder ein gutes Buch zur Hand.

Fantasyliteratur

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Momentan herrscht einmal mehr Fantasy Hochkultur. Neben dem DVD Start des zweiten Teils der Hobbit Verfilmung, feierte auch die vierte Staffel der hochgelobten Serie „Game of Thrones“ Premiere. Der immense Erfolg alleine dieser beiden Beispiele zeigt, dass mythische Welten, fremde Wesen und spannende Geschichten nicht nur bei Nerds und Rollenspielern beliebt sind.

In der Literatur gehört die Fantasy schon seit langer Zeit zum festen Inventar, auch wenn die Anfänge kaum einen ernstzunehmenden Stand bei Kritikern und Literaturwissenschaftlern hatten.Als zu seicht, zu klischeebeladen und vor allem zu kitschig werden die ersten Geschichten rund um Schwerter und Drachen eingeordnet. Das ganze geschieht nicht ganz zu Unrecht, denn die sogenannte „Low Fantasy“, wie es zum Beispiel „Conan, der Barbar“ ist, besteht vor allem aus Stereotypen und einfachen Geschichten, die hauptsächlich der leichten Unterhaltung des Lesers dient. Erst mit dem Erscheinen des Jahrhundertepos „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien wird die „High Fantasy“ geboren, also das tiefergehende und ernstzunehmendere Pendant. Hier handelt es sich um teilweise sehr komplexe Geschichten mit massenhaft ausgearbeiteten Charakteren, die in einer detailreichen (und häufig liebevoll mit eigener Geschichte und Mythologie ausgestatteten) Welt spielen.

Viele dieser Geschichten sind im wahrsten Sinne des Wortes so episch, dass die Handlung nicht in einem einzigen Roman zum Abschluß gebracht wird, sondern Teil einiger der beeindruckendsten Serien aller Zeiten sind. Dabei gibt es ganz verschiedene Herangehensweisen an phantastische Erzählstoffe. Während Mittelerde und die Ringsaga den Archetypen von exotischen Rassen, gewaltigen Schlachten und dem klassischen Gut gegen Böse Stoff darstellt, ist „Die unendliche Geschichte“ zum Beispiel deutlich einer jüngeren Zielgruppe zugewendet. Mit Terry Pratchett gibt es gar einen Autor, der das Genre Fantasy auf seine ureigenste Weise aufs Korn nimmt. In den Romanen der Scheibenwelt bedient er sich bei allen gängigen Klischees und überreizt sie zu einem spannenden humoristischen Potpourri, das seines gleichen sucht.

Auch an modernen Vertretern mangelt es dem Genre nicht. Durch Reihen wie „Harry Potter“ haben sich beispielsweise ganze Generationen der phantastischen Literatur zugewandt. Kinder sind gemeinsam mit dem jungen Zauberschüler aufgewachsen und fanden teilweise sogar erst einen wirklichen Zugang zum Lesen. Das andere moderne Phänomen ist George R.R. Martins Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“. In der mehrteiligen Serie geht es um ein verwinkeltes Mächtespiel diverser Häuser um den Thron von Westeros. Die dabei verwendete Stilistik ist brutal, detailreich und von der Attitüde dem Mittelalter angelehnt. Klassische Fantasy Elemente kommen im Vergleich nur rudimentär vor, dagegen ist die Beschreibung der Abläuft in dieser Welt mit all ihrer Grausamkeit beispiellos. Nicht zuletzt deswegen und wegen der bunten, vielschichtigen Charaktere, lässt sich insbesondere auch der Erfolg der Verfilmung als „Game of Thrones“ erklären.

Eben weil das Genre so vielschichtig ist, sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die fremden und faszinierenden Welten üben auf den Leser einen ganz besonderen Reiz aus, und durch die oftmalige Länge der Geschichten, baut sich eine derart intensive Beziehung zur Umgebung und den Protagonisten auf, die man aus anderen Sparten der Literatur so wohl nicht kennt. Die Checkliste Die besten Fantasy Romane gibt einen Überblick über die spannendsten, erfolgreichsten und wichtigsten Reihen und Romane der phantastischen Erzählung und sind dennoch nur ein minimaler Einblick in diese Facettenreiche Rubrik des Geschichtenerzählens. Vielleicht findet der Ein oder Andere ja noch einen kleinen Geheimtipp, den er bisher noch nicht auf dem Schirm hatte.

Nach der Buchmesse ist vor dem Lesen

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In Leipzig ist vor kurzem die Buchmesse zu Ende gegangen und ruft uns dadurch allen wieder einmal ins Gedächtnis, dass das Medium Buch noch lange nicht (wie von vielen schon seit Jahren prophezeit) tot ist. Klar, der Markt für E-Books und Reader steigt jedes Jahr mehr an, allerdings ist auch das gedruckte und gebundene Werk noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Die Literatur als Kunstform an sich ist davon sowieso nicht betroffen, und im Endeffekt geht es ja hauptsächlich ums Wesentliche, nämlich das Lesen.

Auch zur Buchmesse gibt es zahlreiche Neuerscheinungen des Frühjahrs zu begutachten, von alten Meistern und jungen aufstrebenden Künstlern gleichermaßen. So ist für jedermanns Geschmack immer etwas zu finden. Doch nicht nur die Belletristik feiert zunehmend große Erfolge (Thriller und schwedische Menschenzerstücklerkrimis sind hoch im Kurs), sondern auch die tiefgehende Literatur kann mit interessanten Veröffentlichungen punkten. Haruki Murakami erzählt mit „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ die Geschichte einer Selbstfindung, Jonathan Lethem wirft das Schicksal linkter Autonomiebewegungen in „Der Garten der Dissidenten“ in einen Topf. Doch nicht nur die neuen Romane sind für die Leser interessant, auch die Klassiker sind es immer wieder wert gelesen zu werden. In vielen Fällen muss man sie dabei noch nicht einmal „noch einmal“ lesen – es gibt so viele lesenswerte Literatur, dass sogar der Leseaffine kaum nachkommt bei der Fülle an Auswahl.

Wir haben mit Literatur (eine kleine Auswahl) eine Checkliste erstellt, in der sich schon so einige lesenswerte Werke von früher bis heute befinden. Der Vorteil: Man kann die Liste auch den persönlichen Bedürfnissen anpassen, und sie so ganz kinderleicht zu einer eigenen „Must Read“ gestalten. Unsere Einträge sind insgesamt nämlich weder vollständig, noch allgemeingültig, sondern sollen lediglich einen kleinen Anreiz und Überblick bieten. Wir hoffen, dass Ihr nun wieder ein wenig Lust habt in fremde Welten einzutauchen und Geschichten zu erforschen, die uns so begeistern. Viel Spaß.