Zur Eröffnung des Christkindlesmarktes

Der Weihnachtsmarkt in Nürnberg

Am Freitag, den 25.11. öffnet einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt wieder seine Pforten. Mit dem Prolog des Christkinds wird in Nürnberg traditionell am Freitag vor dem ersten Advent der Christkindlesmarkt eröffnet, der mit seinen rund zwei Millionen Besuchern (darunter viele aus aller Welt) bis zum Weihnachtsabend auch zahlenmäßig einer der Größten ist. Und weil er quasi vor unserer Haustüre stattfindet, möchten wir dem Christkindlesmarkt heute einmal ein Loblied singen.

Die historischen Ursprünge des Marktes sind dabei weitgehend im Dunkeln. Der älteste Nachweis des Marktes ist eine Schachtel aus Nadelholz, überschickt 1628. Heutzutage ist der Markt aber aus Nürnberg nicht mehr wegzudenken. Wenn am Eröffnungstag um halb sechs die Lichter ausgehen und sich tausende Augenpaare auf das im Scheinwerferlicht stehende Christkind an der Empore der Frauenkirche richten.

Seit 1969 wählen die Nürnberger alle 2 Jahre ein neues Christkind – zuvor wurde es von Schauspielern dargestellt. In mehreren „Vorsprechen“ wird die Rolle besetzt. Die Kriterien sind: die Mädchen müssen Nürnbergerinnen sein, mindestens 1,60 groß, zwischen 16 und 19 Jahren, und zusätzlich schwindelfrei, denn schließlich wird der Prolog aus einer erhöhten Position gehalten.

Doch nicht nur das Christkind ist ein Highlight des Weihnachtsmarktes. Unter den 180 Buden und Ausstellern findet sicherlich jeder etwas nach seinem Geschmack. Und wenn man genug Holzschnitzereien und Weihnachtsschmuck entdeckt hat, kann man es sich noch immer bei einem Christkindlesmarktglühwein gemütlich machen, und die schöne Atmosphäre genießen.

Oder sich von zahlreichen fränkischen Eigenarten verzaubern lassen. Von Nürnberger Rostbratwürsten zum Beispiel. Oder den Nürnberger Zwetschgenmännla. Ein Besuch lohnt sich definitiv. Und weil bald Weihnachten ist, gibt es schonmal die passende Checkliste dazu von 4checkers.de.

Und was ist Euer liebster Weihnachtsmarkt? Was mögt ihr dort am Liebsten?

Bild: Christkindlesmarkt Nürnberg von Roland Berger

Quelle: Wikimedia Commons

Die schönsten Weihnachtsmärkte

weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte gehören zu Weihnachten einfach dazu. Schließlich ist kaum etwas besser geeignet um sich in die entsprechende Stimmung zu bringen. Und da es schon mit rasanten Schritten auf Weihnachten zugeht, wollen wir Euch heute ein paar der schönsten Weihnachtsmärkte vorstellen. Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorlieben, und sicherlich haben auch (und gerade) die kleinen heimeligen Märkte ihren Charme – wir konzentrieren uns hier allerdings eher auf größere Märkte, die man auch mal mit einem Städtetrip und weiteren Sehenswürdigkeiten verbinden kann.

Der absolute Klassiker unter den Weihnachtsmärkten ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. Der bekannteste aller Weihnachtsmärkte startete auch in diesem Jahr mit dem hochfrequentierten Prolog des frisch gewählten Christkindes von der Frauenkirche.  Wer diesem Ereignis in den nächsten Jahren  einmal beiwohnen möchte, sollte frühzeitig vor Ort sein, denn der Andrang ist enorm. Mit einem echten Nürnberger Lebkuchen und einem Heißgetränk von der größten Feuerzangenbowle der Welt ist das alles aber kein Stress. Gleichzeitig gibt es in der Stadt noch so einige andere Sehenswürdigkeiten zu erleben. In der näheren Umgebung befindet sich mit Rothenburg ob der Tauber eine weitere pittoreske Weihnachtshochburg in der es vor Touristen aus Fernost nur so wimmelt und die man durchaus erlebt haben sollte.

Bekannt sind auch der Dresdner Striezelmarkt. Dort gibt es unter Anderem die größte erzgebirgische Stufenpyramide zu bewundern . Fürs leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, denn schließlich hat der Christstollen hier seinen Ursprung. Auch ansonsten ist Dresden ein sehenswerter Ort, für den sich vor Allem ein Wochenendtrip lohnt. Besondere Atmosphäre verspricht auch der Frankfurter Weihnachtsmarkt – direkt am Römerberg eingebettet von Fachwerkhäusern kommt hier ein wohliges Gefühl auf. An bestimmten Tagen kann hier auch mit dem historischen Dampfzug gefahren werden.

Mit einer anderen Superlative wartet der Dortmunder Weihnachtsmarkt auf. Hier fällt der Blick sofort auf den 45m hohen Weihnachtsbaum, der von mehr als 13000 Lichtern erleuchtet wird. Er ist nicht nur ein absolutes Highlight, sondern hat sich mittlerweile zum zentralen Symbol für den ganzen Markt entwickelt. Der Dom und das Rathaus in Aachen bilden eine stattliche Kulisse für den Weihnachtsmarkt ganz im Westen. Neben den tollen Sehenswürdigkeiten sind es vor allem die bekannten Aachener Printen, für die sich ein Besuch lohnt.

Wer es lieber etwas „anders“ mag, der darf den Spielbudenplatz in Hamburg St. Pauli nicht missen. Dort gibt es neben den Klassikern wie Glühwein und Würstchen auch die etwas außergewöhnlicheren Weihnachtsideen. Dildos und Spielzeuge in Weihnachtsoptik sind ebenso erhältlich wie Kondome in allen erdenklichen Sorten. Wie sollte es auch anders sein, auf Deutschlands sündigster Meile.

Unsere Checkliste Weihnachten gibt einen Überblick über verschiedene Weihnachtsaktivitäten und gibt einen groben Zeitplan, so dass man in der Vorweihnachtszeit nicht unter Stress gerät. Da bleibt dann auch genügend Zeit für einen weiteren Weihnachtsmarktbesuch.